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Huawei P50 und P50 Pro enthüllt: SD888 und Kirin 9000-CPUs, bessere Kameras

Nach Monaten des Wartens wurde die Huawei P50-Serie endlich vorgestellt. Das P50 und das P50 Pro bringen bessere Kameras mit und sowohl Kirin 9000- als auch Snapdragon 888-Chipsätze. Die Kameras werden immernoch zusammen mit Leica entwickelt und verfügen über 10 Kanal-Farbsensoren und überarbeitete Tele-Objektive. Die Hauptkamera ist bei beiden P50 identisch: Ein 50 Megapixel-Sensor sitzt unter einem 23 mm-Objektiv mit einer Blende von 1:1,8 und optischer Bildstabilisierung (OIS).

Huawei P50 / P50 Pro

Das Huawei P50 Pro hat zusätzlich eine 40 Megapixel-Schwarz-Weiß-Kamera mit einem 26 mm-Objektiv und einer Blende von f/1,6. Wie üblich gibt es noch eine Ultraweitwinkel-Kamera, die durch ein 13 mm-Objektiv mit Blende f/2,2 13 Megapixel auflöst. Für den Zoombereich ist ein Periskop-Objektiv mit einer Brennweite von 90 mm verbaut. Der zugehörige Sensor löst 64 Megapixel durch eine Blende von f/3,5 auf. Der digitale Zoom reicht bis zu 100-facher Vergrößerung und OIS ist ebenfalls verbaut.

Huawei P50 Pro

Das normale Huawei P50 verfügt ebenfalls über ein Periskop-Objektiv, eine Premiere bei einem Einstiegsmodell der P-Serie. Die Brennweite ist mit 125 mm (5x Zoom) höher, der Sensor löst mit 12 Megapixeln aber deutlich gröber auf. Die Blende liegt bei f/3,4 und OIS ist ebenfalls verfügbar. Das Ultraweitwinkelobjektiv kommt auf etwas schmalere 16 mm, setzt aber auf einen ähnlichen 13 Megapixel-Sensor. Beide Modelle verfügen über einzelne 13 Megapixel-Selfie-Kameras. Das P50 Pro verfügt über XD Fusion Pro, ein Bildfusionssystem, das die Menge des gesammelten Lichts im Vergleich zum P40 Pro verdoppelt und den Dynamikbereich um 28% erhöht. Beide Telefone nehmen Videos mit 4K auf, es gibt keine 8K-Option. Zeitlupen entstehen bei 1080p mit maximal 960 fps.

Huawei P50 Pro

Das Huawei P50 Pro wird in zwei Versionen erscheinen – eine mit dem Kirin 9000-Chipsatz und eine mit Snapdragon 888-CPU. Dank Huaweis Problemen mit der US-Regierung unterstützen beide Versionen nur 4G, auch wenn beide Chipsätze eindeutig 5G-fähig sind. Das Pro wird in mehreren Speicherkonfigurationen auf den Markt kommen. Das Basismodell verfügt über 8 GB RAM und 128/256/512 GB Speicher plus Kartenslot für bis zu 256 GB extra. Das Topmodell verfügt über 12 GB RAM und 512 GB Speicher. Das Basis-P50 wird nur mit Snapdragon 888 gebaut, hier gibt es keine Kirin-Option. Wohl aber die 4G-Beschränkung. 8 GB RAM lassen sich mit 128/256 GB Speicher koppeln und per microSD erweitern. Auf beiden Handys läuft Huaweis HarmonyOS 2.0.

Beide Telefone sind ungefähr gleich groß, das Huawei P50 Pro verfügt jedoch über ein gebogenes 6,6 Zoll-OLED-Display mit einer Auflösung von 1.225 x 2.700 Pixeln (450 ppi). Es handelt sich um ein HDR-fähiges Panel mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und einer Touch-Sampling-Rate von 300 Hz. Das Standard-P50 hat stattdessen ein flaches 6,5 Zoll-OLED-Panel mit der gleichen Auflösung bekommen. Die Bildwiederholfrequenz liegt nur bei 90 Hz, was ein wenig mager für ein Modell aus einer Flaggschiff-Serie ist. Die Touch-Sampling-Rate bleibt jedoch bei 300 Hz. HDR wird ebenfalls unterstützt.

Huawei P50 Pro

Die beiden Telefone haben auch ähnlich große Akkus – 4.360 mAh für das Pro und 4.100 mAh für das P50. Die Ladegeschwindigkeiten sind identisch: 66 Watt über USB-C und 50 Watt drahtlos. Stereolautsprecher und den IP68-Standard für Staub- und Wasserbeständigkeit teilen sich ebenfalls beide Modelle.

Huawei P50 Stand-Case / Selfie-Ringlicht-Case

Huawei wird beide P50 weltweit verkaufen, was erklärt, warum nur 4G an Bord ist. Globale Starttermine wurden noch nicht verkündet, wohl aber der Launch in China: Das Huawei P50 Pro kann dort ab morgen vorbestellt werden, die ersten Einheiten werden am 12. August ausgeliefert. Die Preise liegen zwischen 780 und 1.092 Euro. Das Huawei P50 wird ebenfalls im September eintreffen und startet bei 590 Euro. Das 8/256 GB-Modell liegt bei 652 Euro.

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