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Xiaomi Mi 11 Ultra und Mi 11i in Deutschland vorgestellt

Xiaomi hat heute in einer Live-Präsentation bei YouTube vier neue Handys für den deutschen Markt vorgestellt. Dazu gehört das Redmi Note 10 5G, das Redmi Note 10S, das Mi 11i und das lang erwartete Xiaomi Mi 11 Ultra.

Xiaomi Mi 11 Ultra

Das Xiaomi Mi 11 Ultra machte unter anderem wegen seines Bildsensors unter der Hauptkamera von sich Reden: Der Samsung ISOCELL-GN2 feierte sein Debüt im Mi 11 Ultra. Mit 1/1,12 Zoll ist er der größte Sensor, der jemals in einem Handy verbaut wurde. Nominell liegt die Auflösung bei 50 Megapixeln mit 1,4 µm großen Pixeln. Nach einem 4-in-1-Binning liegt die effektive Pixelgröße bei enormen 2,8 µm.

Optische Bildstabilisierung (OIS) ist bei der Hauptkamera und dem 5x-Tele-Objektiv verfügbar, dass Ultrawide muss ohne auskommen. Dual Pixel Pro verbessert die Geschwindigkeit und Genauigkeit des Autofokus, Smart ISO Pro schießt HDR-Fotos ohne Verzögerung. Das Periskop-Objektiv bietet neben 5x optischen Zoom auch 10x Hybrid-Zoom. Der zugehörige Sony IMX586-Sensor löst 48 Megapixel auf 1/2,0 Zoll auf. Außerdem kann das Xiaomi Mi 11 Ultra 8K-Videos durch das Periskop-Objektiv aufnehmen.

Die Ultra-Weitwinkel-Kamera verfügt über einen sehr großen Bildwinkel von 128 Grad. Der 48 Megapixel-IMX586-Sensor ist der selbe wie beim Periskop. Das Objektiv verfügt über Autofokus, was auch bei teuren Smartphones keine Selbstverständlichkeit ist. Makrofotos sind mit dem Ultrawide ebenfalls möglich, genauso wie 8K-Videos. Außerdem unterstützen alle drei Kameras den Nachtmodus.

Der Akku war in der Vergangenheit weniger wegen seiner 5.000 mAh, sondern vielmehr wegen der Ladeleistung von 67 Watt ein Thema – sowohl mit als auch ohne Kabel. Nach jeweils 36 Minuten ist der Akku damit komplett geladen. Auch das Display besteht nur aus Superlativen: 6,81 Zoll-AMOLED, 1440p+, Gorilla Glass Victus, 120 Hz Bildwiederholfrequenz und 480 Hz Abtastrate. Zurecht bekam das Ultra ein Testergebnis von A+ beim DisplayMate-Test.

Der Snapdragon 888-Chipsatz gehört ebenfalls zu den leistungsfähigsten Smartphone-Komponenten, die man aktuell kaufen kann. Die deutsche Version kombiniert Xiaomi mit 12 GB LPDDR5-RAM und 256 GB UFS 3.1-Speicher. Weitere Varianten gibt es zunächst nicht. Die Rückseite des Mi 11 Ultra besteht aus Keramik, was Xiaomi bisher nur bei wenigen Sondermodellen verwendet hat. Schutz vor Staub und Wassereinbruch nach IP68 hingegen gab es bisher noch gar nicht im Sortiment.

Das Xiaomi Mi 11 Ultra wird in Deutschland ab dem 20. Mai um 13:00 Uhr für 1.199,90 Euro verkauft. Es gibt zwei Farboptionen: Ceramic Black und Ceramic White. Bis zum 23. Mai bekommen Schnellentschlossene einen Mi 80W Wireless Charging Stand kostenlos dazu.

Xiaomi Mi 11i

Während das Redmi K40 hierzulande auf den Namen Poco F3 hört, wurde das Redmi K40 Pro Plus für den Weltmarkt in Xiaomi Mi 11i umbenannt. Dementsprechend sind die technischen Daten identisch – auch im Mi 11i dreht der Snapdragon 888 seine Runden, ein 6,67 Zoll-AMOLED-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und einer Touch-Sampling-Rate von 360 Hz ist auch an Bord.

Xiaomi Mi 11i

Der 108 Megapixel-HM2-Sensor Samsung ist mit 1/1,52 Zoll zwar deutlich kleiner als der GN2 im Ultra, erzeugt aber per 9-in-1-Binning immernoch 2,1 µm große Pixel. Dreifacher verlustfreier Digitalzoom soll damit möglich sein. Eine 8 Megapixel-Ultrawide-Kamera mit einem Bildwinkel von 119 Grad ist auch verbaut, genauso wie eine 5 Megapixel-Tele-Makrolinse. Der Akku misst 4.520 mAh und kann mit 33 Watt in 52 Minuten vollständig aufgeladen werden. Das Gorilla Glass 5-Display ist wie der Rest des Mi 11i nach IP53 gegen Spritzwasser geschützt.

Das Mi 11i wird in zwei Speichervarianten vertrieben: 8/128 GB zu einem Preis von 649,90 Euro und 8/256 GB zu einem Preis von 699,90 Euro. Als Farboptionen gibt es Celestial Silver, Frosty White und Cosmic Black.

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