Xiaomi 13 Ultra mit variabler Blende vorgestellt

Das Xiaomi 13 Ultra ist da. Das Flaggschiff bringt eine Reihe von Fotografie-Innovationen und die aktuell bestmögliche Hardware mit.
Xiaomi 13 Ultra

Das Xiaomi 13 Ultra ist da, um erneut den Maßstab für Fotografie in der Smartphone-Branche zu setzen. Das Flaggschiff bringt eine Reihe von Fotografie-Innovationen und die aktuell bestmögliche Hardware mit. Außerdem wird das 13 Ultra im Gegensatz zum 12S Ultra weltweit verkauft. Auf der Rückseite befinden sich vier Kameras, die in Zusammenarbeit mit Leica entstanden sind und zusammen unter einem einheitlichen Glasmodul sitzen. Xiaomi nennt das Modul das Leica Vario-Summicron 1:1.8-3.0/12-120 ASPH-Objektiv.

Die Hauptkamera verfügt über einen 1 Zoll großen Sony IMX989-Sensor mit 50 Megapixeln und einem optisch stabilisierten 23 mm-Objektiv. Das Objektiv hat eine physische, zweistufige Blende von entweder f/1,9 für die geringste Schärfentiefe (Unschärfe oder Bokeh) oder f/4,0 für möglichst scharfe Bilder. Der Sensor fasst jeweils vier 1,6 µm große Pixel zu einem zusammen, was zu 12,5 Megapixel-Bildern mit riesigen 3,2 µm-Einzelpixeln führt.

Vier 50 Megapixel-Kameras

Die anderen drei Kameras verwenden alle den neuen 50 Megapixel-Sony IMX858-Sensor, der ebenfalls respektable 1/2,51 Zoll misst. Der Ultraweitwinkel setzt auf ein 12 mm-Objektiv mit Blende f/1,8 und Autofokus für Makro-Fotos bis zu einem Abstand von 5 cm. Den mittleren Telebereich übernimmt dagegen ein 75 mm-Objektiv mit Blende f/1,8, OIS und 3,2-fachem Zoom. Außerdem ist noch ein 5x-Periskop mit einer Brennweite von 120 mm und einem neuen, helleren f/3,0-Objektiv an Bord. Der 10x-Hybridzoom erreicht somit stolze 240 mm. Allerdings bleibt auch beim neuen Ultra mal wieder die 32 Megapixel-Frontkamera auf der Strecke. Sie hat zwar eine helle f/2,0-Blende und gruppiert vier Pixel zu einem für 8 Megapixel-Bilder, der Fokus ist aber weiter fest.

Leica bringt wie bisher seine beiden Aufnahmemodi Vibrant und Leica Authentic mit. Außerdem gibt es einen neuen 50 Megapixel-UltraRAW-Modus für die Hauptkamera, der 14 Bit-DNG-Dateien mit integrierter Multiframe-Schärfung, Rauschunterdrückung und Anpassung des Dynamikbereichs für zusätzliche Optimierungen bereitstellt. Dazu gibt es ein benutzerdefiniertes Kameraprofil für Lightroom von Adobe. Darüber hinaus gibt es den Fast Shot-Modus, der eine vordefinierte Fokussierentfernung nutzt und dann ein Foto in nur 0,8 Sekunden macht.

Design

Wie sein Vorgänger verfügt auch das Xiaomi 13 Ultra über ein von der Kamera inspiriertes Design mit einem kreisförmigen, linsenähnlichen Kameramodul, einem Metallrahmen und einer mit Leder verkleideten Rückseite (beim Modell in Schwarz und Grün). Dabei erreicht das antibakterielle Nanotech-Silikonleder laut Xiaomi eine bakterielle Hemmrate von 99%. Der obere Teil der Rückseite ist leicht erhöht, um das Kameramodul unterzubringen.

Das 6,73 Zoll große AMOLED-Display löst 3.200 x 1.440 Pixel bei einer adaptiven Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und einer Touch-Abtastrate von bis zu 240 Hz auf. Xiaomi zufolge erreicht das Panel eine Helligkeit von bis zu 2.600 Nits. Den Antrieb übernimmt wie erwartet der Snapdragon 8 Gen 2-Chipsatz mit bis zu 16 GB LPDDR5X-RAM und UFS 4.0-Speicher. Es stehen Varianten in 12/256 GB, 16/512 GB und 16 GB/1 TB zur Auswahl.

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Der Snapdragon-Chip wird von Xiaomis LiquidCool-Technologie gekühlt, die neben einer toroidalen Kühlung in Luft- und Raumfahrtqualität auch eine Dampfkammer verwendet. Außerdem verbaut Xiaomi im Inneren des 13 Ultra einen 5.000 mAh-Akku, der per Kabel mit 90 Watt und kabellos mit 50 Watt lädt. Die Akkulaufzeit und das Aufladen werden von den Xiaomi Surge P2 und Surge G1 Sicherheitschips überwacht.

Xiaomi 13 Ultra Preise

Das Xiaomi 13 Ultra wird ab dem 21. April in China in den Farben Schwarz, Olivgrün und Weiß verkauft. Der Vorverkauf beginnt bereits heute. Die Preise liegen bei 5.999 CNY für 12/256 GB (795 €/872 $), 6.499 CNY für 16/512 GB (861 €/945 $) und 7.299 CNY für 16 GB/1 TB (968 €/1.061 $). Erstmal startet das Xiaomi-Handy nur in China. Es soll aber in den nächsten Monaten auch auf verschiedenen internationale Märkten verkauft werden. Das gilt hoffentlich auch für die ebenfalls neuen Tablets Xiaomi Pad 6 und Pad 6 Pro. Außerdem zeigte Xiaomi das Band 8, den Sound Move-Lautsprecher und einen Mini LED smart TV.

Quelle

Handy:

Mats Hellqvist
Community-Profil Mats Hellqvist

Kontakt | Ressort: Android, iOS | Smartphone: Apple iPhone 14 Pro

3 Kommentare
Alle Top Positiv Negativ Bewertung schreiben
  1. Die 16GB Variante mit 1TB ist billiger als die 12GB?

    • Wobei das auch nur die umgerechneten Preise sind – das letzte Ultra, was auch nach Deutschland kam, war das Mi 11 Ultra für 1200 €. Das 13 Ultra dürfte mindestens 1300 € kosten.

  2. Leider nicht, war ein Tippfehler. Wir haben die entsprechende Stelle korrigiert.

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