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Honor 60-Serie mit Snapdragon 778G+ und 50MP-Ultra-Weitwinkel vorgestellt

Es war ein bewegtes Jahr für Honor. Im Januar stellte man das erste neue Handy seit der Unabhängigkeit von Huawei vor. Im Juni kam die Honor 50-Serie mit Google Mobile Services auf den Markt. Und heute wurde die Honor 60-Serie präsentiert.

Honor 60 Pro

Honor 60 Pro

Die 50er-Serie verwendete als erste den Snapdragon 778G-Chipsatz. Im Honor 60 Pro feiert die aktualisierte Version ihre Premiere, der Snapdragon 778G+. Der Chipsatz basiert immer noch auf dem 6 Nm-Design des Originals, die Taktfrequenz des Kryo 670 Prime-Cores steigt aber von 2,4 auf 2,5 GHz. Die Adreno 642L-GPU verspricht 20% mehr Leistung. Das normale Honor 60 bleibt beim ursprünglichen 778G-Chip.

Honor 60 / 60 Pro

Im Gegensatz zu den Vorgängern gibt es diesmal keine SE-Variante, zumindest nicht zum Start. Davon abgesehen sind sich die beiden Modelle recht ähnlich. Beide verwenden 10 Bit-OLED-Displays mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz, voller DCI-P3-Abdeckung und einer HDR10-Zertifizierung (HDR10+ für das Pro). Das Honor 60 Pro hat aber ein Quad-Curved-Display von 6,78 Zoll Größe. Das Display des normalen Honor 60 ist nur an den Seiten gebogen und 6,67 Zoll groß.

Honor 60 Pro

Die Hauptkamera auf der Rückseite verfügt nach wie vor über einen 108 Megapixel-Sensor. Es handelt sich um einen 1/1,52 Zoll-Sensor, der nach einem 9-in-1-Pixel-Binning eine effektive Pixelgröße von 2,1 µm bietet. In der neuen Generation hat das Pro-Modell aber eine deutlich bessere Ultra-Weitwinkelkamera mit einem 50 Megapixel-Sensor und einem Sichtfeld von 122 Grad. Beim neuen Ultrawide ist außerdem Autofokus an Bord, sodass Makroaufnahmen mit einem Fokusabstand von nur 2,5 cm möglich sind. Das Basis-Modell behält die 8 Megapixel-Ultrawide-Kamera des Vorgängers. Beide Modelle haben außerdem einen 2 Megapixel-Tiefensensor.

Auf der Vorderseite ist dem Honor 60 Pro eine Kamera verloren gegangen – das 50 Pro hatte zusätzlich ein Ultrawide-Objektiv. Die neue Kamera verfügt aber über eine recht breite 100 Grad-Linse über einem 50 Megapixel-Sensor, sodass der Verlust zu verschmerzen ist. Das Basis-Modell hat eine 32 Megapixel-Selfiekamera bekommen.

Honor 60 Pro

Ein Schwerpunkt beim Design der Honor 60-Serie war Vlogging. Mehrere Gesten zur Fernsteuerung  der Kamera wurden implementiert, darunter „Hand heben“, „Umdrehen“ und „Slide“. Damit lässt sich der Auslöser steuern, zwischen der Front- und Rückkamera wechseln oder der Bild-in-Bild-Modus aktivieren.

Honor 60

Honor 60

Beide Handys haben im Vergleich zur 50er-Serie größere Akkus von jeweils 4.800 mAh, gegenüber 4.000 mAh beim 50 Pro und 4.300 mAh beim Honor 50. Die Ladegeschwindigkeit liegt jeweils bei 66 Watt, womit nach 15 Minuten 50% der Akkukapazität erreicht wird. Das Honor 50 Pro unterstützt allerdings 100 Watt schnelles Laden, womit der kleinere Akku in 25 Minuten vollständig aufgeladen werden kann. Zum Start ist Magic UI 5.0 auf Basis von Android 12 installiert.

Aktuell laufen die Vorbestellungen in China. Das Honor 60 beginnt bei 2.700 CNY (375 Euro) für das 8/128 GB-Modell. Das 60 Pro startet bei 3.700 CNY (515 Euro) für 8/256 GB. Die weltweite Verfügbarkeit ist noch nicht bekannt.

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