Oppo Reno5 5G and Reno5 Pro 5G enthüllt: 90 Hz OLED-Display, 65W-Charging

Die ersten zwei Oppo Reno5-Smartphones sind da. Sie sind fast identisch mit dem Chipsatz als Hauptunterscheidungsmerkmal: Snapdragon und Dimensity. Die Reno5-Handys starten direkt mit ColorOS 11 basierend auf Android 11.
Das Oppo Reno5 Pro 5G arbeitet mit dem MediaTek Dimensity 1000+-Chipsatz. Es wird zwei Modelle geben: Mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher sowie mit satten 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Das Telefon kann ab 430 Euro vorbestellt werden. Die bessere Speicheroption kostet knapp 50 Euro mehr.
Das Oppo Reno5 5G verwendet stattdessen den Snapdragon 765G-Chipsatz, verfügt jedoch über dieselben Speicheroptionen: 8/128GB und 12/256GB. Die Preise liegen bei Vorbestellung für das Einstiegsmodell bei 340 Euro. Zusätzlicher RAM und Speicher erhöht den Preis auf 380 Euro. Der Speicher läuft mit UFS 2.1 mit 2 Lanes. Als Arbeitsspeicher kommen LPDDR4x-Chips zum Einsatz, wobei das Pro schnelleren RAM (3.733 MHz, 4x 16 Bit) im Vergleich zur Standard-Version (2.133 MHz, 2x 16 Bit) verwendet.
Die Displays sind der andere bemerkenswerte Unterschied zwischen den beiden Handys. Das Pro-Modell ist mit dem größeren 6,55 Zoll-Panel ausgestattet, während das normale Reno5 ein 6,43 Zoll-Panel erhält. Beides sind OLED-Displays mit einer Auflösung von 1080p+ und einer Bildwiederholfrequenz von 90 Hz (plus 180 Hz Touch-Sampling-Rate). Das Pro-Display leuchtet allerdings heller – maximal 500 Nits gegenüber 430 Nits.
Die Kameraabteilung basiert auf einem 64 Megapixel-Hauptmodul mit elektronischer Bildstabilisierung (EIS) und einer Blende von 1:1,7. Es wird von einer 8 Megapixel-Ultraweitwinkelkamera sowie zwei 2 Megapixel-Modulen begleitet. Bei Videoaufnahmen mit 4K-Auflösung ist die Videoaufnahme bei beiden Versionen auf 30 fps begrenzt. Die Selfie-Kamera guckt durch ein Punchhole und löst 32 Megapixel auf. Als Alternative zum eingebauten Fingerabdruckscanner lassen sich die Reno5-Handys auch per Gesichtsentsperrung aufwecken.
Das Reno5-Duo ist mit 4.300 mAh Batterien (16,64 Wh typische Kapazität) ausgestattet. Sie unterstützen das Laden mit SuperVOOC 2.0, was maximal 65 Watt schnelles Laden ermöglicht. USB Power Delivery- und QuickCharge-Ladegeräte mit 18 Watt sind ebenfalls kompatibel. Und auch andere Smartphones lassen sich Reverse Charging mit Strom versorgen.
Der Ladevorgang erfolgt über den USB-C-Anschluss, der beim Pro-Modell gleichzeitig als Kopfhörerbuchse dient. Das normale Reno5 hat eine echte 3,5 mm-Buchse. Wi-Fi 6 und NFC sind nur beim Pro an Bord, im Vergleich zu Wi-Fi 5 und kein NFC. Beide Telefone verfügen, wie der Name schon sagt, über 5G-Konnektivität auf dem ersten der beiden SIM-Steckplätze. Einen Speicherkarten-Slot sucht man vergeblich.
Oppos Glow-Finish auf der Rückseite wurde leicht überarbeitet. Das Glas wird geätzt, um ein Muster aus mikroskopisch kleinen Pyramiden zu erzeugen, das eine fingerabdruckresistente Oberfläche erzeugt. Darunter liegt eine Nano-Schicht mit unterschiedlichen Brechungsindizes, die eine mehrfarbige Sternen-Optik erzeugt. Dazu kommt noch eine fluoreszierende Beschichtung unter anderem auf dem Kameramodul, damit es im Dunkeln leuchtet. Die neuen Modelle können in China bei JD.com vorbestellt werden. Den Oppo Reno5 5G finden Sie hier und den Reno5 Pro hier.







