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Reparaturfähigkeitsbewertungen: Frankreich startet im Januar

Am Mittwoch stimmte das Europäische Parlament für eine neue Politik zur „Entwicklung und Einführung einer obligatorischen Kennzeichnung, um den Verbrauchern klare, sofort sichtbare und leicht verständliche Informationen über die geschätzte Lebensdauer und Reparaturfähigkeit eines Produkts zum Zeitpunkt des Kaufs bereitzustellen.”

Die Abstimmung, die mit 395 Ja-Stimmen, 94 Gegenstimmen und 207 Stimmenthaltungen verabschiedet wurde, soll das Recht der Verbraucher auf Reparatur stärken. „Wir hoffen, dass dies zu raschen Maßnahmen führen wird, um einen obligatorischen Index für die Reparaturfähigkeit aller in der EU verkauften Elektro- und Elektronikprodukte zu erstellen, damit die Verbraucher sicher einkaufen können.“, so Ugo Vallauri, Mitbegründer des Projekts Restart. Ab Januar wird Frankreich Reparaturetiketten für Smartphones, Laptops und andere elektronische Geräte einführen. Österreich wird auch die Steuern auf Reparaturdienstleistungen senken und Subventionen für Verbraucherreparaturen anbieten. Das Etikett hat eine Reparaturfähigkeitsbewertung von 1-10, ähnlich wie iFixIt es allen Produkten zuweist, die es zerlegt hat.

Die Hoffnung ist, dass diese Bewertung Kunden dazu bringt, einfacher zu reparierende Produkte zu kaufen. In einer Umfrage aus dem Jahr 2014 sprachen sich 77% der befragten Europäer dafür aus, Produkte zu reparieren als zu ersetzen. 79% der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Hersteller die Reparatur ihrer Geräte und den Austausch von Teilen erleichtern sollten.

Quelle: https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/A-9-2020-0209_EN.html

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