FCC bestätigt: ZTE ist eine Bedrohung für die nationale Sicherheit

Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat bestätigt, dass ZTE eine nationale Sicherheitsbedrohung darstellt. Laut FCC kann die von der chinesischen Firma bereitgestellte Technik zum Ausspähen verwendet werden.
Die Agentur wird sich in zwei Wochen, am 10. Dezember, treffen, um zu entscheiden, welche Geräte genau in den USA gesperrt werden. Dem Unternehmen drohen zudem ähnliche Sanktionen wie Huawei, die bei neuen Smartphones aktuell keinen Zugriff auf Googles Playstore mehr erhalten. ZTE hat die Vorwürfe zurückgewiesen, dass seine 5G-Geräte ein Risiko darstellen. Die heutige Entscheidung kommt nach einer Anfrage von ZTE an die Kommission. ZTE hatte die FCC gebeten, die Auflistung als nationale Sicherheitsbedrohung nach einer ersten Entscheidung im Juni zu überdenken. In einer E-Mail-Erklärung sagte Ajit Pai, Vorsitzender der FCC, die Entscheidung sei „ein weiterer Schritt in unseren laufenden Bemühungen, US-Kommunikationsnetze vor Sicherheitsrisiken zu schützen“.
In einem separaten Tweet sagte Pai, dass ZTE die Tatsache nicht bestreitet, dass das chinesische Recht seine Unternehmen verpflichtet, der Regierung eine Hintertür für „Aktivitäten zum Sammeln von Informationen“ zu hinterlassen. Bloomberg wies darauf hin, dass das Verbot der beiden großen 5G-Konzerne vor allem kleinen, ländlichen Internet-Providern schaden könnte. Insbesondere, wenn sie zusätzlich verpflichtet würden, bereits installierte Hardware zu entfernen.
Quelle: www.bloomberg.com
Foto: ZTE


