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Microsoft will Bing-Suche mit ChatGPT von OpenAI revolutionieren

Um Google, die seit Jahren weltweit dominierende Suchmaschine, endlich Marktanteile abzunehmen, hat Microsoft einen neuen, innovativen Plan gefasst. Auf Basis einer im Jahr 2020 gestarteten Kooperation wollen die Amerikaner das KI-Tool ChatGPT von Entwickler OpenAI in die eigene Suchmaschine Bing integrieren.

Laut zwei anonymen Tippgebern hat Microsoft dafür eigens neue Bing-Algorithmen entwickelt. Diese bilden in Kombination mit ChatGPT ein künstliches Intelligenzsystem, das natürlich und flüssig auf Suchanfragen reagieren kann. Der vom amerikanischen Unternehmen OpenAI entwickelte Chatbot hat in den vergangenen Monaten für viel Presse gesorgt. Er bietet gründliche und genaue Antworten auf Millionen von Suchanfragen bei gleichzeitig sehr hoher Arbeitsgeschwindigkeit.

Bing-Suche powered by KI: Start im März 2023

In Kombination mit der Bing-Suche dürfte ein deutlich anderes Interface zum Einsatz kommen. Anstatt eine Liste von Links anzuzeigen, wird man zweifellos in der Lage sein, mit Bing zu kommunizieren. ChatGPT auf der anderen Seite würde von der enormen Datenbasis von Microsoft profitieren. Genau dort besteht noch einiger Nachholbedarf: Sucht man zum Beispiel bei ChatGPT nach „Apple iPhone 14„, kommt folgendes Ergebnis:

„Es tut mir leid, aber ich habe keine Informationen über das iPhone 14, da es noch nicht veröffentlicht wurde. Ich kann nur Informationen zu Produkten geben, die derzeit verfügbar sind oder in der Vergangenheit veröffentlicht wurden. Gibt es sonst noch etwas, bei dem ich Ihnen helfen kann?“

ChatGPT

Eine Schnittstelle könnte ChatGPT mit Milliarden von Informationen verknüpfen, die der Bing-Bot tagtäglich im Internet findet. Zum Start würde der Chatbot erstmal als optionales Feature in Bing integriert. Die grundlegende Funktionsweise von Bing würde dementsprechend erhalten bleiben. Die Einführung dieser aktualisierten Version von Bing plant Microsoft Gerüchten zufolge ab Ende März 2023.

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Darüber würden sich auch die Investoren der Redmonder freuen, da Microsoft OpenAI 2019 eine Milliarde US-Dollar gegeben hat. Ein weiterer prominenter Investor der Plattform ist PayPal-, Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk. Das ursprüngliche Ziel war dabei, eine Künstliche Allgemeine Intelligenz (AGI) zu entwickeln, die ähnlich wie das menschliche Gehirn funktioniert. OpenAI konnte die von Microsofts Cloud-Servern bereitgestellten Informationen seitdem nutzen, um die OpenGPT-KI zu trainieren.

Ein Jahr später erhielt Microsoft eine Lizenz zur ausschließlichen Verwendung von GPT-3. GPT-3 ist die Sprachverarbeitungs-Engine, die ChatGPT antreibt. Das von Bill Gates gegründete Unternehmen baute zunächst eine API (Schnittstelle) zu seiner Cloud-Plattform Azure, um Softwaredesignern einen Anreiz zu geben, KI-basierte Lösungen zu entwickeln.

Geheimwaffe gegen Google?

Google kontrolliert mittlerweile mehr als 90% des globalen Suchmaschinen-Markts, während bei Bing je nach Markt lediglich zwischen 2,5 und 5% aller Online-Suchen landen. Auf mobilen Geräten ist Google mit einem Marktanteil von über 95% nochmal dominanter. Angesichts dieser Dominanz kämpft Bing ums Überleben. Auf Computern liegt der Marktanteil bei unter 9%, auf Smartphones scheint Bing überhaupt nicht stattzufinden.

KI-Bilder aus der Dall-E-Engine

Neben ChatGPT gibt es in Sachen KI noch Stable Diffusion und Dall-E (Teil von OpenAI), zwei Plattformen, die mit künstlicher Intelligenz Bilder aus Text erstellen. Und Google selbst scheint mittlerweile auch aus seiner Lethargie erwacht zu sein. Statt eine bestehende Plattform zu nutzen, will man in Mountain View aber seine eigenen Projekte im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz entwickeln. Das Unternehmen hofft, bereits im Mai 2023 einzigartige Lösungen anbieten zu können. Interne Dokumente zeigten bereits, dass Google KI-Plattformen als Bedrohung seines Kerngeschäfts, der Suchmaschinen sieht. Diese machen mehr als 90% des Umsatzes der Muttergesellschaft Alphabet aus.

ChatGPT: Start als Chatbot

OpenAI führte im November 2022 ChatGPT (Generative Pre-trained Transformer) als Chatbot ein. Er basiert auf der GPT-3.5-Familie großer Sprachmodelle von OpenAI und wurde seitdem durch überwachte und bestärkende Lernmethoden verbessert. Am 30. November 2022 wurde ChatGPT als Prototyp vorgestellt. Das Tool wurde schnell für seine gründlichen Antworten zu einer Vielzahl von Themenbereichen populär. Als ein Hauptfehler wurde mehrmals die uneinheitliche sachliche Korrektheit bemängelt.

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Während die Nachahmung menschlicher Gespräche der Hauptzweck eines Chatbots ist, hat die Fachpresse ChatGPT auch für seine Improvisationsfähigkeiten gelobt. Dazu gehören seine Fähigkeit, Computerprogramme zu erstellen und zu debuggen, Musik zu komponieren und Fernsehspiele, Märchen und Studentenaufsätze zu schreiben. Auch Testfragen kann der Bot beantworten, manchmal auf einem Niveau, das über der Norm für menschliche Testteilnehmer liegt. Man kann sich sogar zu einem bestehenden Text die 10 Hauptfragen generieren lassen und schon hat man die potentielle nächste Klassenarbeit / Klausur / Test zu einem beliebigen Thema in der Hand.

ChatGPT Features

  • ChatGPT kann die natürliche Sprache verstehen und darauf antworten.
  • Die Technologie verwendet Deep Learning, um menschenähnlichen Text zu produzieren, der auf alles reagieren kann, von Geschichten, mathematischen Lösungen bis hin zu theoretischen Essays.
  • ChatGPT kann sich frühere Kommentare in einer Konversation merken und sie dem Benutzer wiedergeben.
  • Die KI kann eine detaillierte Antwort auf historische Argumente zu Gedichten zu jedem Thema liefern.
  • Im Vergleich zu seinem Vorgänger InstructGPT versucht ChatGPT, verletzende Antworten auf die Fragen der Nutzer zu reduzieren.
  • ChatGPT wurde so entwickelt, dass es aus menschlichem Feedback lernt.
  • ChatGPT kann alles vorschlagen – wie man eine Geburtstagsfeier feiert und wie man einen Aufsatz schreibt.
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Quelle

Stefan Andres

Stefan Andres

Kontakt | Ressort: Android, iOS, Apps | Smartphone: Google Pixel 7

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