Mark Zuckerberg über Meta Quest 3 und Apple Vision Pro

Zuckerberg kann mit dem Meta Quest 3 jetzt erstmal durchatmen, war bis zur Ankündigung des Apple Vision Pro aber sicherlich nervös.
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Mark Zuckerberg scheint von Apples Einführung des Vision Pro Headsets nicht beeindruckt zu sein. In einem unternehmensweiten Treffen mit Meta-Mitarbeitern sagte der CEO, dass das Gerät von Apple keine großen technologischen Durchbrüche darstelle. Zumindest keine, die Meta nicht „bereits erforscht“ habe. Außerdem sei Apples Vision für die Art und Weise, wie Menschen das Headset nutzen werden, „nicht die, die ich will.“ Er wies auch darauf hin, dass das kommende Meta Quest 3-Headset mit 499 $ (464 €) im Vergleich zum Preis von 3.499 $ (3.250 €) für das Vision Pro deutlich günstiger sein wird. Das gebe Meta die Möglichkeit, eine deutlich breitere Nutzerbasis zu erreichen.

„Ich denke, dass ihre Ankündigung wirklich den Unterschied in den Werten und der Vision, die unsere Unternehmen hier einbringen, auf eine Art und Weise zeigt, die ich für wirklich wichtig halte“, sagte Zuckerberg den Mitarbeitern, die sich im Hauptsitz des Unternehmens in Menlo Park, Kalifornien, für das erste All-Hands-Treffen seit 2020 versammelt hatten. Zuckerberg sagte, dass es beim Quest darum gehe, dass „Menschen auf neue Weise miteinander interagieren und sich einander näher fühlen“. Außerdem gehe es darum, „aktiv zu sein und Dinge zu tun“.

„Im Gegensatz dazu war jede Demo, die sie zeigten, eine Person, die alleine auf einer Couch saß“, sagte er über Apples WWDC-Keynote Anfang dieser Woche. „Ich meine, das könnte die Zukunftsvision der Informatik sein, aber es ist nicht die, die ich will.“

Zuckerberg kann jetzt erstmal durchatmen, aber Meta war bis zur Ankündigung von Apple sicherlich nervös. Das Quest 3 wurde erst wenige Tage zuvor angekündigt, obwohl das Gerät erst im Herbst ausgeliefert wird. Meta versucht seit langem, sich als führendes Unternehmen im Bereich der virtuellen und erweiterten Realität zu positionieren und steckt jedes Jahr Milliarden von Dollar in Forschung und Marketing. Das allein erregt einiges Unbehagen bei Anlegern, welches durch die Einführung von Apples erstem Headset noch deutlich steigen dürfte.

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Meta war in den Bereichen VR-Gaming und Fitness schon früh relativ erfolgreich. Den High-End- und allgemeinen Computermarkt, welchen auch Apple im Visier hat, konnte man dagegen bisher nicht knacken. Dementsprechend gilt das letztjährige Quest Pro-Headset auch als finanzieller Flop. Das soll sich mit dem deutlich günstigeren Meta Quest 3 ändern.

Quelle

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Thomas Dietrich
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