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Apple stellt neues MacBook Air mit eigenem M1-Prozessor vor

Während der WWDC-Keynote von Apple kündigte Tim Cook an, dass Apple offiziell von Intel-Prozessoren Abstand nehmen wird. Stattdessen sagte Cook, dass zukünftige Macs zwar ARM-basierte Designs aufweisen werden, alles andere wird aber von Apple selbst entwickelt werden. Kein Wunder, nutzt Apple doch schon seit fast 10 Jahren selbst entwickelte Chips in seinen iPhones und iPads. Angesichts der Tatsache, dass die A-x-Chips von Apple routinemäßig die Android-CPUs in Bezug auf Leistung und Energieeffizienz übertreffen, besteht einige Vorfreude darauf, wie ein von Apple entwickelter Prozessor auf einem vollwertigen Computer aussehen wird.

Mit der Keynote ist das Warten nun endlich vorbei. Apple stellte seinen M1-Prozessor vor, den ersten SoC des Unternehmens für den Mac, der auf höhere Effizienz und extreme Leistung ausgelegt sein wird. Anschließend stellte Apple den ersten neuen Mac mit einem M1-Prozessor vor, ein brandneues MacBook Air. Das neue 13,3 Zoll-MacBook Air bietet eine fünfmal schnellere Grafikleistung als sein Vorgänger, der größte Sprung, den wir bisher im MacBook Air-Lineup gesehen haben. Zu verdanken ist das der 8-Core-GPU. Genauso viele Kerne hat die 8-Kern-CPU, die 3,5x schneller als die letzte Generation arbeiten soll. Apple gibt an, dass das neue MacBook Air damit schneller ist als 98% der im letzten Jahr verkauften PC-Laptops. Die neue Maschine soll außerdem über ein lebendigeres Retina-Display verfügen.

Mehr Leistung ohne Lüfter

Derart aufgerüstet sollen immersive, grafikintensive Spiele mit deutlich höheren Bildraten laufen. ML-Workloads sind bis zu 9-mal schneller, sodass Apps, die ML-basierte Funktionen wie Gesichtserkennung oder Objekterkennung verwenden, dies in einem Bruchteil verarbeiten sollen. Der Speichercontroller des M1-Chips und die neueste Flash-Technologie bieten eine bis zu 2-mal schnellere SSD-Leistung, sodass die Vorschau großer Bilder oder das Importieren großer Dateien schneller als je zuvor ist. Der Akkulaufzeit schadet das Ganze angeblich nicht. Das Gerät unterstützt 15 Stunden Surfen im Internet und 18 Stunden Videowiedergabe. Insgesamt bietet das neue MacBook Air damit sechs Stunden mehr Akkulaufzeit, im Durchschnitt gibt Apple rund 18 Stunden an. Das ist eine Steigerung von 50%, was gelinde gesagt bemerkenswert ist.

Folgende offizielle Daten hat Apple angegeben:

– Export von Projekten für Web mit iMovie bis zu dreimal schneller
– Integration von 3D-Effekten in Final Cut Pro bis zu 5-mal schneller in Videos
– Abspielen und Bearbeiten von mehreren 4K ProRes-Streams in voller Qualität in Final Cut Pro
– Export von Fotos aus Lightroom bis zu doppelt so schnell
– Verwendung von ML-basierten Funktionen wie Smart Conform in Final Cut Pro, um einen Clip intelligent bis zu 4,3-mal schneller zu framen
– längere Videowiedergabe mit einer Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden, der längsten, die jemals auf einem MacBook Air erzielt wurde
– bis zu zweimal so lange Akkulaufzeit bei FaceTime und anderen Videoanrufen

Das brandneue MacBook Air kostet ab 1.100,50 Euro, was in Anbetracht der neuen Leistungsdaten deutlich mehr Performance fürs Geld bedeuten würde. Das neue MacBook Air kann ab sofort auf der Apple-Website bestellt werden. Bestellungen werden ab dem 17.11.2020 ausgeliefert.

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Stefan Pohl
Stefan Pohl
11 Monate zuvor

Das geht doch jedes Mal so. Neues Gerät, alles 10x so toll, unbedingt kaufen. Wieviel merkt man am Ende als normaler User von der Leistung? Fast nix.

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