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Trump blacklistet Xiaomi, US-Investoren müssen sich bis Ende des Jahres zurückziehen

Donald der 45. von Amerika läuft weiter Amok nach Kräften. Neuestes Ziel: Xiaomi. Die Trump-Administration hat den Konzern als „kommunistisches chinesisches Militärunternehmen“ bezeichnet. Gemäß der seit November geltenden Executive Order der Trump-Regierung qualifiziert sich Xiaomi damit als neues Mitglied von Trumps schwarzer Liste. Diese hindert amerikanische Aktien- und Investmentunternehmen daran, Kapital für Investitionen bereitzustellen.

In dieser Ausführungsverordnung heißt es, dass die „VR China US-amerikanische Investoren ausbeutet, um die Entwicklung und Modernisierung ihres Militärs zu finanzieren“. Das Problem sei der Aktienmarkt: Indem man den Handel mit Xiaomi-Aktien an den großen Börsen in den USA und weltweit zulasse, fließe Geld in Richtung China ab. Was die diabolischen Chinesen, siehe oben, schnurstracks in ihre Panzer stecken.

Durch die Ausweisung von Xiaomi als eines dieser Militärunternehmen, das zufällig auch der weltweit führende Smartphone-Hersteller ist, hofft die Regierung, US-Unternehmen dazu zu bringen, sich bis November 2021 von Xiaomi zu trennen. Xiaomi scheint nicht wirklich auf diese Liste zu passen – in Gesellschaft von Industrie-, Chemie- und Luft- und Raumfahrtunternehmen.

Eine Ausnahme bildet Huawei, die natürlich auch und schon länger auf der Liste stehen. Was aber viel damit zu tun haben dürfte, dass Huawei als 5G-Experten in den USA gerade eine Telekommunikationsinfrastruktur in großem Stil aufbaut. Weniger als eine Woche vor der Übernahme durch die Biden-Administration steht daher schon länger im Raum, dass die Bestellung storniert wird. Sollten sich die Wogen jemals glätten und die Spannungen zwischen den USA und China überhaupt lösen, dürfte Joe Biden daran großen Anteil haben. Der seit Jahren von Samsung und Apple dominierte US-Markt könnte ein wenig chinesische Furore gut gebrauchen.

Fotos
US Department of Defense
Quelle
www.defense.gov

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