Samsung Galaxy S27 Pro und S27 Ultra könnten endlich DC-Dimming einführen

Wir haben bereits gehört, dass Samsung Display die Produktion der Galaxy S27-Displays bald starten wird. Passend dazu dreht sich der neueste Leak zur Samsung Galaxy S27-Serie auch um die Bildschirme – angeblich werden werden das Galaxy S27 Pro und das S27 Ultra die ersten Samsung-Smartphones mit DC-Dimming sein. Denn tatsächlich nutzt aktuell selbst das Galaxy S26 Ultra noch die herkömmliche PWM-Technologie zur Helligkeitsregelung.
Samsung Galaxy S27 Pro


Zur Erklärung: Pulsweitenmodulation (PWM) ist die herkömmliche Methode zur Anpassung der Displayhelligkeit. Dabei wird die Lichtquelle (Hintergrundbeleuchtung oder bei selbstleuchtenden Displays die Pixel selbst) sehr schnell ein- und ausgeschaltet, um unterschiedliche Helligkeitsstufen zu erzielen. Das funktioniert zwar, ist aber eher eine Notlösung, da es auf der Funktionsweise unserer Augen basiert.
Samsung Galaxy S27 Ultra


Manche Menschen reagieren aber empfindlich darauf und können Augenermüdung und sogar Kopfschmerzen bekommen. Die Lösung ist DC-Dimming. Dabei wird die Eingangsspannung der Lichtquelle angepasst, sodass kein störendes Flimmern mehr auftritt. Die Umsetzung ist jedoch deutlich schwieriger, insbesondere bei modernen Displays mit Funktionen wie variabler Bildwiederholfrequenz.
Das heißt aber nicht, dass es unmöglich ist, sondern nur, dass es schwierig ist. Schaut man sich beispielsweise die technischen Daten eines aktuellen Xiaomi-Flaggschiffmodells an, findet man sofort adaptive Bildwiederholfrequenz mit LTPO-Technologie und optionalem DC-Dimming. Wie bereits erwähnt, stellt dies nach wie vor eine technologische Herausforderung dar und erfordert oft einen Hybridansatz, bei dem mittlere bis hohe Helligkeitsstufen DC-Dimming nutzen, während niedrige Helligkeitsstufen auf PWM umschalten. Dennoch ist es machbar und bietet dem Nutzer deutlich mehr Vorteile und Komfort.
Was das Samsung Galaxy S27 Pro und das Galaxy S27 Ultra angeht kursiert das Gerücht, dass endlich DC-Dimming an Bord sein wird. Zumindest teilweise, da möglicherweise weiterhin ein Hybrid-Ansatz nötig sein wird. Dies ist offenbar ein weiterer Aspekt der Display-Aufteilung der S27-Serie. Laut den letzten Leaks erhalten das Pro und das Ultra Samsungs neueste M16-OLED-Panels, während das reguläre S27 und das S27+ mit M14+ ausgestattet sein werden. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Privacy-Display-Funktion, die im Galaxy S26 Ultra eingeführt wurde. Anscheinend bekommen diese Technologie auch nur das Samsung Galaxy S27 Pro und das Galaxy S27 Ultra.
Zum Vergleich: Samsungs Privacy-Display-Funktion ist hardwareseitig ebenfalls recht komplex ist und erforderte deutlich mehr Investitionen als die Umstellung auf DC-Dimming. Gleichzeitig tat man sich mit DC-Dimming bisher extrem schwer und auch die vollständige Hardware-Unterstützung für 10-Bit-Farben fehlt nach wie vor, obwohl es bereits Konkurrenzmodelle mit 12-Bit-Farben gibt.
Apples iPhones bieten übrigens auch kein DC-Dimming. Stattdessen gibt es einen „Smooth PWM“-Modus in den Einstellungen und auch keine hardwareseitige 10-Bit-Farbdarstellung.


