Siri mit Apple Intelligence soll im Frühjahr 2026 starten

Apple plant, seine verspäteten personalisierten Siri-Funktionen im Frühjahr 2026 einzuführen, berichtet Mark Gurman von Bloomberg. Gurman behauptet, Apple habe sich ein „internes Veröffentlichungsziel“ von 2026 gesetzt, was mit den Äußerungen von Apple-Führungskräften in dieser Woche übereinstimmt.


Craig Federighi und Greg Joswiak führten nach der WWDC mehrere Interviews, in denen sie Apples Probleme mit Siri einräumten und bestätigten, dass Apple nun eine Veröffentlichung im Jahr 2026 plant. Laut Apples Darstellung gab es bei den Tests der neuen Funktionen anhaltende Qualitätsprobleme, weshalb das Unternehmen diese zurückhielt und auf eine leistungsfähigere zugrunde liegende Architektur umstieg, um die Probleme zu beheben.


Apple hatte ursprünglich geplant, die personalisierten Siri-Funktionen in iOS 18.4 einzuführen. Nach der einjährigen Verzögerung zur Korrektur der Architektur könnten wir die Funktionalität also irgendwann im März oder April 2026 in einem iOS 26.4-Update sehen.
Gurman behauptet, dass Apple, wenn die Entwicklung in den nächsten Wochen vielversprechend verläuft, die Funktionen bei der Markteinführung der neuen iPhone 17-Modelle im Herbst vorstellen könnte. Es ist unklar, ob Apple dies tun wird, da das Unternehmen wegen der Verzögerung der Funktionen erheblicher Kritik ausgesetzt war und mehrere Sammelklagen eingereicht wurden.
Apple Intelligence Siri-Updates warten seit über einem Jahr
Apple präsentierte die Apple Intelligence Siri-Updates erstmals im vergangenen Juni auf der WWDC 2024 und bewarb die iPhone 16-Modelle mit den ersten Funktionsdemos. Kunden, die in Erwartung der Siri-Funktionen ein iPhone 16 kauften, waren von der Verzögerung durch Apple im März dementsprechend wenig begeistert.
Für die WWDC 2025 hat Apple keine ausstehenden Features angekündigt. Stattdessen konzentrierte sich ein Großteil der Konferenz aus das neue Liquid Glass-Design. Darüber hinaus ist fast alles, was das Unternehmen während der Keynote-Veranstaltung vorgestellt hat, bereits in der ersten Entwickler-Beta enthalten. Zwei mit Spannung erwartete Funktionen wurden auf iOS 27 verschoben.
Zu den Apple Intelligence-Funktionen, auf die wir warten, gehören persönlicher Kontext, Bildschirmerkennung und eine tiefere Integration mit Apps.


