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Facebook droht in England Klage in Höhe von 2,3 Milliarden Pfund

Meta Platforms, der Muttergesellschaft von Facebook, droht in Großbritannien eine Klage in Höhe von über 2,3 Milliarden Pfund (ca. 2,75 Milliarden Euro). Facebook soll seine dominierende Marktposition missbraucht haben, um die persönlichen Daten von 44 Millionen Menschen zu sammeln und zu verwenden.

Liza Lovdahl-Gormsen, eine leitende Mitarbeiterin der britischen Financial Conduct Authority (FCA), bearbeitet den Fall im Namen aller Briten, die Facebook zwischen 2015 und 2019 genutzt haben. Der Vorwurf lautet, Facebook habe Milliarden von Pfund verdient, indem es den Nutzern unfaire Geschäftsbedingungen auferlegte. Dazu gehört die Herausgabe wertvoller personenbezogener Daten.

Facebook Office Seattle

Facebook Office Seattle

Laut Lovdahl-Gormsen sei Facebook zwar das einzige soziale Netzwerk in Großbritannien, in dem man sich sicher mit Freunden und Familie verbinden könne, es aber auch eine dunkle Seite gebe. Die Plattform sammelt personenbezogene Daten über das Facebook-Pixel. Damit können Werbetreibende das Verhalten ihrer Kunden verfolgen und analysieren.

Facebook konterte, dass die Menschen ihre Dienste nutzten würde, weil diese einen Mehrwert bieten und sie „eine sinnvolle Kontrolle darüber haben, welche Informationen sie auf den Plattformen von Meta teilen und mit wem“. Solche Sammelklagen basieren auf dem Opt-out-Prinzip und repräsentieren eine definierte Gruppe von Personen. Möchte man nicht teilnehmen, muss man sich aktiv dafür entscheiden.

Fotos
Facebook
Quelle
www.reuters.com

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