Meta stellt Arbeit an Apple Vision Pro-Konkurrent ein

Meta hat angeblich die Arbeit an seinem Apple Vision Pro-Konkurrenten mit dem Codenamen La Jolla eingestellt. Die Entwicklung dazu begann im November letzten Jahres und es sollte irgendwann im Jahr 2027 erscheinen. Das ist offenbar vorbei. Der Grund für den Abbruch des Projekts liegt einem neuen Bericht zufolge darin, dass das Headset MicroOLED-Displays verwendete. Dadurch stiegen die Kosten deutlich stärker als Meta ursprünglich geplant hatte. Zu Beginn der Entwicklung lag das Ziel darin, die Kosten unter 1.000 US-Dollar zu halten.


Das Apple Vision Pro für 3.500 US-Dollar war auch nicht gerade ein voller Erfolg. Und wenn es nicht einmal Apple gelingt, ein hochpreisiges Gerät zum Bestseller zu machen, dann könnte das ein Hinweis darauf sein, dass der Markt einfach zu klein ist. Zumal, wenn zukünftig sogar zwei High-End-Headsets um die wenigen Käufer konkurrieren.
Mit Bezug auf die Nachricht über die Absage des La Jolla-Headsets sagte Meta-CTO Andrew Bosworth: „Wir haben ständig viele Prototypen in der Entwicklung. Aber wir bringen nicht alle in die Produktion. Manche entwickeln wir weiter, andere geben wir auf. Das passiert laufend, und Geschichten, die auf Gerede über eine einzelne Entscheidung basieren, werden niemals das wirkliche Bild vermitteln.“
Während das High-End-Headset möglicherweise eingestellt wurde, arbeitet Meta immer noch an einem günstigeren Quest mit dem Codenamen Ventura, das noch in diesem Jahr erscheinen könnte. Meta wird voraussichtlich nächsten Monat auch neue AR-Brillen vorstellen, während die Quest 4 im Jahr 2026 erscheinen soll.


