Apple iPhone-Tests

DxOMark testet iPhone 13 mini- und 13 Pro-Kameras

Apple hat bei den iPhone 13 Pro-Modellen völlig neue Bildsensoren verwendet, mit einem deutlich größeren Sensor unter der Hauptkamera. Vor allem das kleinere Pro hat davon profitiert, da das 12 Pro die Upgrades des damaligen 12 Pro Max nicht bekommen hatte. Diese Upgrades sind in diesem Jahr in den Basis-Versionen gelandet, sodass selbst das iPhone 13 mini einen Sensor mit 1,7 µm großen Pixeln und Sensor-Shift-Stabilisierung verwendet.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das neue Mini schaffte 130 Punkte im Kamera-Test von DxOMark – das selbe Ergebnis wie das iPhone 12 Pro Max. Das Pro Max macht natürlich dank des 2,5-fach-Teleobjektiv bessere Zoomaufnahmen. Der neue Apple A15-Chipsatz ist jedoch leistungsfähiger bei der Verarbeitung von Videos.

DxOMark-Kameraergebnisse: iPhone 13 mini vs. iPhone 12 mini

Beide Smartphones erhielten folgerichtig die gleiche Punktzahl von 138 für Fotos. Gelobt wurde das iPhone 13 mini für seine zuverlässige Belichtung, die gute Farbwiedergabe und den konsistenten, präzisen Autofokus. Ohne Teleobjektiv an Bord kommt der Zoom-Score von 55 Punkten hauptsächlich durch die Makrofähigkeiten der Ultraweitwinkel-Kamera zustande.

Das 13 mini erzielte außerdem einen Video-Score von 117 und übertraf damit die Punktzahl des iPhone 12 Pro Max von 113. Das sind nur ein paar Punkte weniger als beim 13 Pro, was bedeutet, dass es eines der besten Video-Handys auf dem Markt ist. Tatsächlich schaffte es in dieser Disziplin die selbe Wertung wie das mächtige Xiaomi Mi 11 Ultra.

Das iPhone 13 Pro liegt mit einer Gesamtpunktzahl von 137 derzeit auf dem vierten Platz hinter dem Huawei P50 Pro, dem Mi 11 Ultra und dem Mate 40 Pro+. Der Foto-Score von 144 gehört jedoch zu den höchsten überhaupt.

DxOMark-Kameraergebnisse: iPhone 13 Pro vs. iPhone 12 Pro Max

Die Leistung ist ähnlich wie beim iPhone 12 Pro, jedoch mit einigen bemerkenswerten Verbesserungen. Bilder haben mehr Details und das neue 3-fach-Objektiv bietet gegenüber dem 2,5-fach-Objektiv des 2020er Modells etwas mehr Zoom. Farben und Kontraste wurden in einigen schwierigen Bereichen wie bei Porträts mit Gegenlicht verbessert. Der Zoom-Score hat auch profitiert, und zwar sowohl bei der Ultraweitwinkel- als auch bei der Telekamera. Längeren Brennweiten und speziell hochwertigen Periskop-Objektiven kann das 13 Pro aber nicht das Wasser reichen.

Dafür stellt es mit 119 Punkten den neuen Spitzenreiter bei den Video-Scores. Die Tester attestierten den Videos einen sehr großen Dynamikbereich. Tone-Mapping-Instabilitäten der vorherigen Generation sind verschwunden und der Autofokus wurde verbessert. Weitere Details und eine Aufschlüsselung der Foto-, Video- und Zoom-Ergebnisse finden in den verlinkten Tests unter den Quellen.

Fotos
Apple
Quelle
www.dxomark.comwww.dxomark.com
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