Android-Tests

Xiaomi Black Shark 4: Weltweiter Vorverkauf gestartet, Teardown-Test

Das Xiaomi Black Shark 4 ging letzte Woche in China in den Handel. Die Basis-Version ist aber bereits weltweit vorbestellbar. Der freie globale Verkauf des Black Shark 4 startet am 6. Mai für 499 USD / 499 Euro in der Variante mit 8/128 GB. Die Preise für das 12/256 GB-Modell liegen bei 599 US-Dollar / 599 Euro. Die ersten 100 Käufer erhalten kostenlos ein Black Shark 4 FunCase sowie einen Black Shark FunCooler dazu.

Das Black Shark 4 verfügt über ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und einer Touch-Abtastrate von extremen 720 Hz. Den Antrieb übernimmt der Snapdragon 870-Prozessor von Qualcomm, der von einem 4.500 mAh-Akku mit bis zu 120 Watt Schnellladung mit Strom versorgt wird. Im Einzelhandelspaket ist aber nur das 67 Watt-Ladegerät enthalten, was schon vom Mi 11 und Mi 11 Ultra bekannt ist. Softwareseitig erwartet uns Android 11 mit Joy UI 12.5.

Xiaomi Black Shark 4 Haltbarkeits-Test

Auch die ersten Tests zum Xiaomi Black Shark 4 trudeln langsam ein. Zach von JerryRigEverything unterzog das Handy bereits letzte Woche zunächst seinem berüchtigten Haltbarkeitstest. Dabei schlug es sich mit Bravour: Es war das erste Gaming-Smartphone des Jahres, das beim Biegen nicht an zwei oder drei Stellen gebrochen ist. Das ist umso bemerkenswerter, als das Black Shark 4 den günstigsten Einstiegspreis aller Konkurrenten bietet. Wie üblich schoben die Tester jetzt das Teardown-Video nach, in dem das Handy komplett auseinander genommen wird. Ein Schwerpunkt lag dabei auf den magnetischen Schultertasten.

Die Demontage beginnt wie üblich bei der Rückseite. Dazu muss man zunächst, zum Beispiel mit einem Fön, den Klebstoff erwärmen und damit weich machen. Laut Test funktioniert das bei Kunststoffrückseiten besser als bei der Verwendung von Glas. Darunter verbaut Xiaomi eine große Heatpipe zur Ableitung der Prozessorwärme. Beim Black Shark 4 scheint sie aus Aluminium anstelle von Kupfer zu bestehen.

Die vielleicht interessantesten Bauteile kommen bei den magnetischen Schultertasten zum Einsatz. Sie funktionieren rein über die Magnete ohne elektrische Motoren. Dadurch können auch deutlich weniger Einzelteile kaputt gehen. An der Oberseite befindet sich ein dedizierter Lautsprecher für Stereosound, der vom Ohrhörer getrennt ist. Der Akku besteht wenig überraschend aus zwei Zellen. Anders würde Xiaomi auch nicht die enormen Ladegeschwindigkeiten erreichen können.

Fotos
Xiaomi
Quelle
global.blackshark.com
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