Microsoft Windows

Microsoft-Umsatz steigt um 20% im Jahresvergleich

Microsoft hat seine Ergebnisse für das letzte Quartal bekannt gegeben, das am 30. Juni endete. Der Gesamtumsatz belief sich auf 46,15 Milliarden US-Dollar und lag damit über den von Analysten ursprünglich prognostizierten 44,24 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 21%.

14,69 Milliarden US-Dollar Umsatz wurden mit Microsofts „Produktivitäts- und Geschäftsprozessen“ erzielt, während das Segment „Personal Computing“ 14,09 Milliarden US-Dollar einbrachte. Dieses Segment umfasst Einnahmen aus Windows, Hardware, Spielen und dem Anzeigengeschäft. Der Umsatz aus dem Verkauf von Windows-Lizenzen an OEMs (auf Computern vorinstalliert) ist dagegen gegenüber dem Vorjahr um 3% gesunken.

Microsoft Windows 11

Microsofts neuer Surface Laptop 4 und das Surface Pro 7 Plus spiegelten sich in den Ergebnissen des Quartals wider. Insgesamt ist der Umsatz des Unternehmens mit Surface-Hardware aber aufgrund des Chipmangels um 20% gesunken. Die Verkäufe von Surface-Hardware im gleichen Quartal des letzten Jahres hatten aufgrund der Corona-Pandemie noch stark angezogen.

Bei Microsoft Office stieg der Umsatz um 19%, während die Business Suite um 20% zulegte. Microsoft meldete für das Quartal 51,9 Millionen Microsoft 365-Abonnenten, ein Plus von 22%. Außerdem stieg der Cloud-Umsatz um 34%, Azure um 51% und der Umsatz mit Cloud-Diensten von Microsoft um 53%.

Microsoft hofft, dass der Windows-OEM-Umsatz mit der für dieses Jahr erwarteten Veröffentlichung von Windows 11 wieder anzieht. Außerdem hat die Chipknappheit zur Folge, dass insgesamt weniger PCs ausgeliefert werden. Hardware- und Windows-OEM-Umsätze sollten sich stabilisieren, sobald die Chipbeschränkungen zurückgehen. Das könnte später im Jahr 2022 passieren.

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www.microsoft.com
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