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Apple drosselt iPad-Produktion, um iPhone 13-Absatz nicht zu gefährden

Laut Nikkei Asia hat Apple beschlossen, die iPad-Produktion zu drosseln. Auch Apple sei den globalen Lieferkettenbeschränkungen zum Opfer gefallen. Verbliebene Ressourcen und Komponenten würden der iPhone 13-Produktionslinie zugewiesen, um sicherzustellen, dass zumindest beim Flaggschiff-Produkt keine Lieferschwierigkeiten entstehen.

Apple iPhone 13

Apple iPhone 13

Die Nachfrage nach iPads ist aufgrund des Remote-Arbeitens und -Lernens inmitten der Pandemie Jahr für Jahr gestiegen. Nikkei Asia verzeichnete im vergangenen Jahr einen Anstieg von 6,7% auf 53,2 Millionen Geräte und vereint damit fast ein Drittel des weltweiten Tablet-Marktes auf den asiatischen Raum. Jetzt priorisiere Apple aber die Produktion des iPhone 13, da eine stärkere Nachfrage in westlichen Märkten wie Europa und Amerika erwartet wird.

Die iPhone 13-Serie hat den selben Chipsatz mit das iPad mini – den A15 Bionic inklusive der RAM- und Speicherchips. Apple ist sich bewusst, dass dies den iPad-Umsatz für das vierte Quartal beeinträchtigen könnte, aber CFO Luca Maestri sagte, dass dies das einzige Produkt im Portfolio ist, das einen Rückgang verzeichnet.

Analysten sind von Apples Entscheidung nicht überrascht. Brady Wang, ein Tech-Analyst bei Counterpoint Research, sagte gegenüber Nikkei Asia, dass es „natürlich“ sei, dem iPhone Priorität einzuräumen. Apple verkauft über 200 Millionen Smartphones pro Jahr, die das Kerngeschäft und das Zentrum des Apple-Ökosystems darstellen. Außerdem liegt Cupertino in Sachen Absatz bereits weit vor der Konkurrenz, sodass man einen leichten Rückgang des Tablet-Marktanteils verschmerzen könne.

Toni Hobrecht

Toni Hobrecht

Kontakt | Ressort: iOS, Apps | Smartphone: Apple iPhone 14

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