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Südkorea lässt Entwickler die App-Store-Gebühren von Apple und Google umgehen

Apple und Google stehen seit geraumer Zeit wegen ihrer App-Store-Gebühren in der Kritik. Die USA, die EU und das Vereinigte Königreich untersuchen bereits seit längerem die Möglichkeit, dass Apple und Google gegen mehrere Kartellgesetze verstoßen. Südkorea ist aber nun das erste Land, das Maßnahmen ergreift.

Google Play Store Apple iTunes

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Der Präsident des Landes, Moon Jae-in, und seine Partei haben gestern ein Gesetz verabschiedet, das koreanische Entwickler von den Gebühren des Apple App Store und des Google Play Store sowie von In-App-Transaktionsgebühren befreit. Normalerweise liegen diese bei 30%, aber beide Unternehmen haben sie für kleine Entwickler auf 15% gesenkt. Dennoch brachten die Einnahmen aus mobilen Apps im Jahr 2020 insgesamt 111 Milliarden US-Dollar Umsatz. Und ein guter Teil davon ging direkt an Apple und Google.

Natürlich sind die beiden US-Unternehmen mit dem neuen Gesetz nicht gerade glücklich. Apple sagt, dass dies ein Risiko für den Verbraucher darstellt, da das Gesetz die Privatsphäre untergräbt und die Zahlungssicherheit sowie die Verwaltung von Einkäufen viel schwieriger werden. Gleichzeitig könnten Probleme mit der elterlichen Kontrolle auftreten.

Google hingegen nannte niedrigere Gerätekosten und finanzielle Stabilität beider Parteien – sich selbst und der Entwickler – als Grund für die hohen Gebühren.

Quelle
qz.com
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