Apple iPhone

Gerücht: Apple MacBook Pro bekommt M1X-Chipsatz, MacBook Air M2

Einem Bericht zufolge sollen die neuen Apple MacBook Pro-Modelle noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und mit dem M1X-Chipsatz ausgerüstet sein. Nächstes Jahr wird Apple ein überarbeitetes MacBook Air mit dem schwächeren M2-Chipsatz vorstellen.

Der M1X wird im 5 Nm-Verfahren von TSMC produziert. Die Transistoren kommen auch im aktuellen M1 zum Einsatz und das Design des Chipsatzes wird für den M1X nur leicht überarbeitet. Die einzelnen CPUs basieren weiter auf der Firestorm- und Icestorm-Architektur, die auch im A14 Bionic-Chipsatz zu finden ist. Laut dem Tippgeber wird der M1X eine 10 Kern-CPU mit acht schnellen und zwei effizienten Kernen bekommen. Der alte M1 hat im Vergleich eine 4+4-Konfiguration. Die acht GPU-Kerne könnten verdoppelt oder sogar vervierfacht werden. Außerdem findet der M1X möglicherweise auch seinen Weg in den neuen Mac mini.

Apple MacBook Air mit Intel-Chipsatz / M1-Chipsatz

Im Gegensatz dazu wird der Apple M2 weniger CPU-Kerne bekommen, aber auf eine neue Architektur und neue Transistoren umsteigen. Höhere Taktraten gelten ebenfalls als wahrscheinlich. Einem früheren Bericht von Nikkei Asia zufolge hat Apple 3 Nm-Chipsätze für den Einsatz in den 2022er-iPad Pro-Modellen bestellt. Vermutlich handelt es sich dabei um den M2-Chip, der auch für das MacBook Air vorgesehen ist. Beide Geräte setzen auf eine passive Kühlung des Chipsatzes, weshalb man auf dem rechten Bild in der oberen linken Ecke auch keinen Lüfter sieht. Dagegen wird der leistungsstärkere M1X wahrscheinlich um eine aktive Kühlung mit Lüfter nicht herumkommen.

Dass Apple seine Chipsätze mit dedizierten Smartphone-, Tablet-, Laptop- und Desktop-CPUs diversifiziert, erscheint dagegen unwahrscheinlich. Im Nikkei-Bericht wurde zwar erwähnt, dass die iPhone-Prozessoren in einem 4 Nm-Prozess hergestellt werden. Dabei dürften aber auch Verfügbarkeit, notwendige Leistung und nicht zuletzt die Kosten eine große Rolle gespielt haben. Vor allem der letzte Punkt spricht gegen spezialisierte Chipsätze mit kleineren Stückzahlen.

Quelle
twitter.com/dylandkt
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