Apple iPhone

12% der Apple iPhone-Nutzer haben in iOS 14.5 App-Tracking aktiviert

Apples neue Anti-App-Tracking-Funktion ATT, die mit iOS 14.5 eingeführt wurde, macht sich langsam deutlich bemerkbar. Laut dem Analysedienst Flurry Analytics haben nur etwa 12% der weltweiten iPhone-Nutzer das Tracking ihrer App-Aktivitäten zugelassen. Seit dem iOS 14.5-Update müssen Apps vor dem Tracking die Erlaubnis des Nutzers einholen. In den USA liegt der Wert mit nur 4% noch deutlich niedriger.

Apple App-Tracking iOS 14.5

Flurry Analytics gehört zum Mobilfunkanbieter Verizon und betreibt mobile Analysedienste, die in über 1 Million Apps zum Einsatz kommen. Jeden Monat sammelt Flurry aggregierte Daten über mehr als 2 Milliarden mobile Geräte.

Seit Apple ATT in iOS 14.5 integriert hat, müssen Apps den Nutzer per Popup nach der Erlaubnis zum Tracking fragen. Anschließend können sie auf die in der Theorie anonymisierte Tracking-ID des Nutzers zugreifen, um In-App-Aktivitäten mit Aktivitäten innerhalb anderer Apps und Dienste zu verknüpfen. Wenn ein Nutzer das Tracking verweigert, kann die betreffende App kein Profil des Nutzers erstellen, um ihm möglichst passende Werbeanzeigen zu präsentieren.

Durch das Deaktivieren des App-Trackings kennen Facebook, Instagram oder andere Apps, denen man persönliche Daten mitgeteilt hat, natürlich nach wie vor die eigenen Vorlieben. Es bedeutet lediglich, dass zum Beispiel die  Facebook-App einem kurz nach dem Kauf eines neuen Handys über die Amazon-App keine Anzeigen für die dazu passende Schutzhülle mehr zeigt. Weil die Amazon-App diese Informationen nicht mehr mit anderen Apps teilen darf. Anzeigen sieht man also auch nach dem Deaktivieren des App-Trackings, sie sind nur weniger gut auf den einzelnen Nutzer ausgerichtet.

Fotos
Apple
Quelle
www.flurry.com
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