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Neues Apple iPad Pro: M1-Chipsatz, 5G, Thunderbolt und Mini-LED-Display

Apple hat seine neuen Tablets der iPad Pro-Serie vorgestellt. Die neuen Modelle bekommen wie schon das Macbook Air den hauseigenen M1-Prozessor. Damit soll die CPU-Leistung im Vergleich zum A12Z um 50% steigen, die GPU wird rund 40% schneller. Der Speicher ist doppelt so schnell geworden und lässt sich bis 16 GB RAM und 2 TB Speicher konfigurieren.

Wie erwartet hält Apple bei den neuen iPads am Thunderbolt-Anschluss fest. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 40 Gbit/s und ermöglicht den Anschluss externer Monitore mit einer Auflösung von bis zu 6K. Natürlich lassen sich auch externe Festplatten mit sehr hohen Datenraten verwenden, genauso wie 10 Gigabit-Ethernet.

Apple hat das iPad Pro 12,9 außerdem mit einem Mini-LED-Panel ausgestattet, während das 11 Zoll-Modell weiter ein normales LCD-Display verwendet. Es wird als Liquid Retina XDR-Display bezeichnet, ähnlich dem Pro Display XDR-Monitor. Das Herzstück der Mini-LED-Displays ist die neue Hintergrundbeleuchtung, die aus 10.000 winzigen LEDs besteht, die in 2.500 lokalen Dimmzonen zusammengefasst sind. Zum Vergleich: Das vorherige iPad Pro 12.9 hatte nur 72 LEDs. Mit einem Spitzenwert von 1.600 Nits und einer Vollbildhelligkeit von 1.000 Nits leuchten die LEDs zusammen extrem hell. Alle modernen Bildstandards wie HDR10, Dolby Vision oder HLG werden unterstützt.

Apple iPad Pro

Sowohl das 11 Zoll als auch das 12,9 Zoll große iPad Pro unterstützen eine adaptive Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz, bei Apple ProMotion genannt. Das 11 Zoll-Panel verwendet die bisherige Liquid Retina-Technologie und ist damit bei einer Spitzenhelligkeit von 600 Nits begrenzt. Es unterstützt weiterhin True Tone im DCI-P3-Farbraum. Erstmals ist auch 5G-Konnektivität per eSIM an Bord.

Neben dem Display wurde auf der Vorderseite auch die TrueDepth-Kamera mit einem 12 Megapixel-Sensor und einem Weitwinkelobjektiv aktualisiert. Das 122 Grad große Sichtfeld ermöglicht eine Funktion, die als Center Stage bezeichnet wird: Bei einem Videoanruf kann das Tablet zoomen und schwenken, um Sie in der Mitte des Bildes zu halten. Erkennt die Kamera ein weiteres Gesicht, wird herausgezoomt, damit beide im Bild sind.

Die Doppelkamera auf der Rückseite verfügt weiter über ein 12 Megapixel-Hauptobjektiv und ein 10 Megapixel-Ultrawide sowie einen LiDAR-Scanner. Die meisten Verbesserungen sind auf den schnelleren Bildprozessor und die schnellere NPU im M1-Chipsatz zurückzuführen. Smart HDR 3 ist verfügbar und bei schlechten Lichtverhältnissen hilft der LiDAR-Scanner beim Autofokus. Das Tablet kann auch digitale Hintergründe in Fotos einfügen, um virtuelle Umgebungen zu erzeugen.

Die Vorbestellung beginnt diesen Freitag. Die Preise haben sich allerdings gewaschen: Das neue Apple iPad Pro 12,9 startet bei 1.199 Euro (128 GB Speicher) und klettert über diverse Speichervarianten auf bis zu 2.409 Euro für 2 TB. 5G-Konnektivität kostet bei allen Modellen 170 Euro extra. Das kleinere 11 Zoll-Modell beginnt bei 879 Euro und endet bei 2.089 Euro. Auch hier schlägt 5G mit 170 Euro zu Buche. Die RAM-Kapazität ist an die Wahl des Speichers gebunden.

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