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Vom Samsung Galaxy S ohne Blitz bis zum Galaxy S21 mit vier Kameras

Das Samsung V200 aus dem Jahr 2000 war das erste Handy des Unternehmens mit einer Kamera. Seitdem arbeiteten die Koreaner an mobiler Fotografie, mit der Galaxy S-Serie an der Spitze. Offenbar fühlte man sich bei Samsung nach dem Start des Galaxy S21 nostalgisch und veröffentlichte eine verkürzte Geschichte der Galaxy S-Kameras vom allerersten Modell bis heute.

Samsung Galaxy S: Panorama-Shot

Samsung Galaxy S

Das ursprüngliche Samsung Galaxy S hatte eine 5 Megapixel-Kamera und 720p-Videoaufnahme. Außerdem wurde ein Panoramamodus angeboten, mit dem man Ultra-Weitwinkelaufnahmen machen konnte. Das Ganze lag Jahre vor den ersten Dual-Kameras, „Ultrawide-Objektiven“ waren höchstens Profi-Fotografen ein Begriff.

Samsung Galaxy S2: LED-Blitz

Samsung Galaxy S2

Während Autofokus schon beim ersten Modell an Bord war, fehlte der Kamera ein LED-Blitz. Das korrigierte Samsung mit dem Galaxy S2. Die Auflösung der Hauptkamera stieg auf 8 Megapixel, die der Frontkamera von 0,3 MP auf 2 MP.

Samsung Galaxy S3: Burst-Shot

Samsung Galaxy S3

Das Galaxy S3 machte die ersten Schritte, um dem Fotografen zu helfen. Nicht ganz so effektiv wie die moderne Einzelaufnahme, aber im Modus „Bestes Foto“ wurden acht Fotos schnell hintereinander aufgenommen und das beste vorgeschlagen. Der Zero Shutter Lag-Modus und die Burst-Fotografie (20 Aufnahmen in 3,3 Sekunden) waren ebenfalls großartige Ergänzungen zum Foto-Toolkit der S-Serie.

Samsung Galaxy S4: Dual-Shot

Samsung Galaxy S4

Mit dem Galaxy S4 stellte Samsung Dual Shot vor: Ein Bild-in-Bild-Effekt, der die Ausgabe der vorderen und hinteren Kamera kombinierte. Samsung experimentierte mit neuen Funktionen wie Sound & Shot (Aufnahme von Umgebungsgeräuschen passend zum Foto) und Drama Shot, was einige unterhaltsame Effekte in Fotos einbaute. Außerdem wurde die Hauptkamera von den 8 Megapixeln der beiden Vorgänger auf 13 Megapixel aufgebohrt.

Samsung Galaxy S5: Rich Tone HDR

Samsung Galaxy S5

Samsungs eigene ISOCELL-Sensoren feierten ihr Debüt mit dem Galaxy S5, welches mit einem damals beeindruckenden 16 Megapixel-Sensor bestückt war. Die ISOCELL-Technologie reduzierte das Bildrauschen und verbesserte die Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen. Der neu eingeführte Rich Tone HDR-Modus verbesserte Fotos von hell ausgeleuchteten Szenen.

Samsung Galaxy S6: Schnellstart

Samsung Galaxy S6

Eine gute Kamera ist nichts wert, wenn Sie den Moment verpassen. Um dieses Problem zu lösen, führte Samsung mit dem Galaxy S6 den Schnellstart ein. Durch zweimaliges Tippen auf die Home-Taste konnte die Kamera gestartet und ein Foto in nur 0,7 Sekunden aufgenommen werden. Und der Autofokus konnte beim S6 sich bewegenden Objekten folgen.

Samsung Galaxy S7: Dual Pixel-Sensor

Samsung Galaxy S7

Beim Galaxy S7 wurde die Fokussierungsleistung durch Dual Pixel AF weiter verbessert, ein von Spiegelreflexkameras entliehenes Feature. Das S7 Edge schafft einen DxOMark-Wert von 88 und ist damit die beste mobile Kamera in der Rangliste.

Samsung Galaxy S8: Bildfusion

Samsung Galaxy S8

Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Upgrades der Sensorhardware allein nicht mehr ausreichen, um mit den besten Nacht-Kameras zu konkurrieren. Das Galaxy S8 übernahm die Bildfusion – es wurden drei Fotos schnell hintereinander aufgenommen und zu einem Foto höherer Qualität zusammengeführt. Die Kameraschnittstelle wurde überarbeitet, um eine Einhandbedienung zu ermöglichen.

Samsung Galaxy S9: Zwei Blenden

Samsung Galaxy S9

Die Verbesserungen des Galaxy S9 konzentrierten sich ebenfalls auf Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen. Das Objektiv hatte eine doppelte Blende, so dass das Handy zwischen 1:2,4 für scharfe Fotos am Tag und 1:1,5 für viel Lichtstärke bei Nacht wählen konnte. Damit erreichte 28% mehr Licht den Sensor. Die Videokamera konnte 960 Bilder pro Sekunde für Zeitlupenvideos aufnehmen. Und Samsung hatte ein bisschen Spaß mit AR Emojis.

Samsung Galaxy S10: Zwei Objektive

Samsung Galaxy S10

Mit dem S9 Plus hielt eine zweite Kamera Einzug (2x-Tele-Objektiv), mit dem Galaxy S10 wurden es mit einer Ultrawide-Kamera drei. Das reduzierte nicht nur die Notwendigkeit eines Panoramamodus, sondern brachte auch den Super Steady-Videoaufnahmemodus ins Spiel. Das S10 bietet auch Unterstützung für HDR10+, aufbauend auf der Entwicklung bei früheren Modellen.

Samsung Galaxy S20: Space-Zoom

Samsung Galaxy S20

Die Galaxy S20-Generation konzentrierte sich wieder auf das Zoomen und führte mit dem S20 Ultra 100-fachen Space-Zoom ein. Diese Generation hat als erste 8K-Videos aufgenommen und Super Steady mit AI-basierter Bewegungsanalyse erweitert.

Samsung Galaxy S21: Drei Kameras gleichzeitig

Samsung Galaxy S21

Das bringt uns zur Galaxy S21-Generation, die nächste Woche im Handel erhältlich sein wird. Das diesjährige Ultra-Modell ist das erste Handy von Samsung mit zwei Tele-Objektiven. Im Directors View sieht man einen Live-Feed von drei Kameras gleichzeitig, und (natürlich) stehen mehrere Bild-in-Bild-Modi zur Verfügung.

Jede einzelne Kamera aller drei S21-Modelle kann 4K-Videos mit 60 fps aufnehmen. Dual Pixel AF wird sowohl bei der S21- / S21 Plus-Hauptkamera als auch beim Ultra-Wide- und den zwei Tele-Objektiven des S21 Ultra verwendet. Dank des neuesten 108 Megapixel-ISOCELL-Sensors mit verbessertem 9-in-1-Pixel-Binning soll das Ultra auch nachts den Durchblick haben. Auch durch bessere Software – die KI-Funktionen wurden ebenfalls überarbeitet.

Quelle
news.samsung.com
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