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Qualcomm zeigt neuen In-Display-Fingerabdrucksensor, Apple denkt über Touch-ID nach

Qualcomm hat heute auf der CES in Las Vegas mit dem 3D Sonic Sensor Gen 2 einen neuen Fingerabdrucksensor vorgestellt. Der In-Display-Sensor arbeitet 50% schneller und fällt 77% größer aus. Der 3D Sonic Sensor Gen 2 wird voraussichtlich noch in diesem Jahr seinen Weg in die ersten Android-Flaggschiffe finden. Die Nachricht kommt just zu der Zeit, als Apple anscheinend die Arbeit an Touch ID wieder aufnimmt.

Der neue Sensor ist von 4mm x 9 mm auf 8 mm x 8 mm gewachsen. Laut Qualcomm sollte die Leistung beim Gen 2 vor allem deutlich steigen, wenn der neue Sensor auch mit einem schnelleren Prozessor kombiniert wird. Dem urspünglichen 3D-Sonic-Sensor folgte 2019 der 3D-Sonic Max – mit 20 mm x 30 mm eine viel größere Version des Sensors der ersten Generation. Technisch waren aber beide weitgehend identisch und ohne echte Geschwindigkeitsverbesserungen. Der 3D Sonic Sensor Gen 2 ist nun zwar kleiner als der 3D Sonic Max, technisch aber deutlich weiter entwickelt und damit auch deutlich schneller.

Und auch bei Apple gibt es Sensor-News: Es gab mehrere Berichte, dass Apple Touch-ID bereits in diesem Jahr wieder seinen Weg in das iPhone-Lineup finden wird. Der zuverlässige Apple-Analyst Ming-Chi Kuo berichtete im August 2019, dass Apple 2021 ein iPhone mit Face-ID und einem In-Display-Touch-ID-Sensor herausbringen wird. Im Detail ging Kuo damals davon aus, dass es sich um einen Qualcomm-Chip mit Schalltechnologie handelt. Ob es dazu kommt oder Apple doch eine eigene technologische Lösung entwickelt, ist bisher aber noch nicht bekannt. Auch der zuverlässige Leaker L0vetodream berichtete unabhängig davon bereits, dass In-Screen-Touch-ID bald seinen Weg zum iPhone finden wird.

Eine Wahlmöglichkeit zwischen Touch ID und Face ID würde den allgemeinen Komfort und die Geschwindigkeit beim Entsperrens von iPhone deutlich erhöhen. Als Nutzer würde man sowohl seine Fingerabdrücke als auch seine Gesichtssignatur registrieren. Was das Handy zuerst erkennt, entsperrt das Gerät. Das würde auch das beliebte Problem mit Gesichtsmasken lösen, was uns wohl noch eine zeitlang begleiten wird – oftmals hat Face-ID damit große Schwierigkeiten.

Gleichzeitig könnte man so aber auch die Sicherheit erhöhen: Möchte man sein iPhone so sicher wie möglich machen, aktiviert man einfach sowohl Touch-ID als auch Face-ID. Entsperrt wird erst, nachdem beide Formen der biometrischen Authentifizierung erfolgreich erkannt wurden.

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