Android

Xiaomi MIUI 12.5: Schneller, sicherer und schöner

Xiaomi hat heute auf einer großen Veranstaltung in Peking sein neuestes Flaggschiff-Smartphone Mi 11 sowie die neueste Version seiner Benutzeroberfläche MIUI 12.5 vorgestellt. Es ist eine Weiterentwicklung von MIUI 12 und bietet massive Verbesserungen des Datenschutzes, eine optimierte App-Verwaltung und eine tiefere Vernetzung mit Windows-Geräten.

Xiaomi stellte klar, dass der Name 12.5 das neue Update zwar wie ein kleiner Schritt klingen lässt. Tatsächlich hat sich jedoch einiges unter der Haube geändert. Das Unternehmen gab nicht bekannt, warum es sich entschied, sich von der Nummer 13 fernzuhalten. Wir tippen auf chinesischen Aberglauben. Mit MIUI 12.5 hat sich die Ästhetik und das visuelle Design stark verbessert – Xiaomi-Chef Lei Jun verglich die Benutzeroberfläche mit iOS und sagte, die Übergangseffekte seien ziemlich gleich. Xiaomi prahlte auch damit, das Unternehmen zu sein, das im Vergleich zu Apple, Huawei, Oppo, Vivo und Meizu die wenigsten System-Apps zu Android hinzufügt.

MIUI 12.5: Deutlich weniger Speicher- und Stromverbrauch

Die Back-End-Entwicklung umfasste das Umschreiben der Kernstruktur von Android. Im Ergebnis soll MIUI 12.5 20% weniger Speicher und 25% weniger Strom verbrauchen und die Nutzung des Arbeitsspeichers um durchschnittlich 35% reduzieren. Apropos Apps – es sind nur eine Handvoll Apps für Einstellungen, Kamera- und Telefonanrufe vorinstalliert und keine andere Bloatware.

Genau wie in MIUI 11 und MIUI 12 gibt es zudem ein weiteres neues dynamisches Hintergrundbild. Diesmal ist es der höchste Gipfel des Four Sisters Mountain in Sichuan, China. Dieser passt sich im täglichen Gebrauch an das tatsächliche Wetter um einen herum an. Dazu kommt weiterer Lokalkolorit: Benachrichtigungen werden in vier verschiedenen Tönen angezeigt, die von verschiedenen Orten auf der ganzen Welt inspiriert sind.

Die Privatsphäre des Nutzers stand bei der Entwicklung von MIUI 12.5 ebenfalls im Fokus. So lässt sich nun etwa verhindern, dass Anwendungen auf den Standort, private Daten oder die Zwischenablage zugreifen. Passwörter und andere vertrauliche Informationen lassen sich ebenfalls sperren. Mehr als ein Dutzend Xiaomi-Modelle sind für die erste Closed Beta berechtigt, die auf China beschränkt sein wird. Alle Mi 10-Geräte sowie das Redmi K30 werden das Update bekommen. Auch ein paar Handys von Anfang 2019 wie einige Redmi Note 7-Versionen und die Xiaomi Mi 9-Reihe werden aktualisiert.

Quelle
finance.sina.com.cn
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