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PlayStation 5-Update aktiviert M.2-Laufwerk

Die Sony PlayStation 5 verfügt über einen standardmäßigen M.2-Steckplatz für zusätzlichen Speicher, der jedoch zum Start der neuen Konsole deaktiviert blieb. Das zweite große Software-Update schaltet diese Option endlich frei und bringt weitere wesentliche Verbesserungen der PS5 selbst sowie zugehöriger Apps mit. Im April hatte Sony den USB-Speicher aktiviert, aber externe Laufwerke sind zu langsam, um PS5-Spiele zu unterstützen. Lediglich für PS4-Spiele reichte die Leistung.

M.2-Laufwerke müssen bestimmte Anforderungen erfüllen. Erstens werden nur NVMe-Laufwerke unterstützt – günstigere aber auch langsamere SATA-Laufwerke funktionieren nicht. Tatsächlich können einige Spiele sogar mit einem schnellen 5.500 MB/s-Laufwerk nicht laufen, obwohl das eher wie eine Sony-Hintertür für mögliche zukünftige Probleme klingt. Zweitens werden nur M.2-Laufwerke mit einer maximalen Länge von 110 mm unterstützt. Daher darf zum Beispiel kein Kühlkörper im Weg sein. Sony hat eine detaillierte Beschreibung der Anforderungen und ein Video zum Thema gepostet:

Sobald alles läuft, kann man Spiele zwischen dem Originalspeicher der PS5, dem M.2-Laufwerk und allen angeschlossenen USB-Laufwerken verschieben.

Eine weitere große Änderung ist, dass 3D-Audio jetzt über Stereolautsprecher auf einem Fernseher wiedergegeben werden kann. Dazu muss die Konsole die akustischen Eigenschaften des Raums messen, was über das Mikrofon des PS5 DualSense-Controllers erfolgt. Wer ein kabelloses Pulse 3D-Headset verwendet, findet die Equalizer-Einstellungen jetzt in den Sound Controls.

PlayStation Now-Abonnenten bekommen mit dem Update die Möglichkeit, zwischen 720p- und 1080p-Streaming zu wählen. Es gibt auch ein Testtool, mit dem man Probleme mit der Netzwerkverbindung erkennen kann. PS Remote Play funktioniert jetzt über eine mobile Datenverbindung. Dabei sollte man aber seinen Datentarif im Auge behalten. Hier kommt die Einstellung der Streaming-Qualität mit mehreren Optionen ins Spiel: Niedrig verbraucht 1,6 GB pro Stunde, Standard 2,5 GB/h, Hoch 5,2 GB/h und Beste saugt 6,8 GB/h durch die Leitung. Die letzte Option ist nur auf einer PS5 oder PS4 Pro verfügbar.

Außerdem kann man per Screen Share Broadcasts ansehen, indem man dem Voice-Chat in der PlayStation-App beitritt. Das Update enthält noch weitere Verbesserungen, die Sony in einem kurzen Video zusammengefasst hat:

Der globale Rollout für das Update hat heute begonnen. Die Bildschirmfreigabefunktion über die PlayStation-App startet allerdings erst nächste Woche am 23. September.

Fotos
Sony
Quelle
blog.playstation.com
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