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Adobe Photoshop läuft jetzt nativ auf Apples M1-MacBooks

Adobe Photoshop arbeitet ab sofort nativ mit dem neuen Apple M1-Chip im MacBook Air und MacBook Pro zusammen. Native Unterstützung bedeutet, dass die Software nicht mehr den Umweg über die integrierte Emulationssoftware, bekannt als Rosetta 2, gehen muss. Die Performance von Photoshop auf MacBooks dürfte damit spürbar steigen.

Und zwar laut Adobe im Schnitt um 50% gegenüber „ähnlich konfigurierten Systemen der vorherigen Generation“. Die zugrunde liegenden Tests umfassten diverse typische Szenarien. Dazu gehörte das Öffnen und Speichern von Dateien, die Anwendung von Filtern und rechenintensive Vorgänge wie Content-Aware Fill und Select Subject. Adobe behauptet, dass die aktualisierte Photoshop-Version die meisten dieser Aufgaben spürbar schneller als zuvor erledigt, einige sogar wesentlich schneller. Trotzdem sei man laut Adobe noch am Anfang der Implementierung und werde weiter mit Apple an der Leistung arbeiten.

Das sieht man auch daran, dass einige Funktionen noch komplett fehlen. Dazu gehört zum Beispiel das gemeinsame Bearbeiten von Cloud-Dokumenten und die Voreinstellungssynchronisierung. Man wollte mit dem Release der nativen App aber nicht noch länger warten und lieferte schonmal das, was bereits verfügbar war. Wer auf die fehlenden Funktionen angewiesen ist, muss erstmal noch mit der Emulation über Rosetta leben.

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