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Google Maps Driving Assistent: Alternative zu Android Auto?

Android Auto ist in vielen modernen Fahrzeugen mittlerweile genauso zum Standard geworden wie Apple Carplay. Hat man jedoch kein kompatibles Radio, bietet Google nun eine eigenständige App, die das Erlebnis simuliert: Der Google Assistant Driving Mode.

Die neue Benutzeroberfläche schränkt Handys auf die wichtigsten Nachrichten-, Musik- und Telefon-Funktionen ein, um die Ablenkungen während der Fahrt zu minimieren. Letztes Jahr kündigte das Unternehmen bei der Google I/O-Konferenz den neuen Fahrmodus an, nun hat der Rollout für Android-Nutzer in den USA begonnen. Der neue Fahrmodus ähnelt der Integration von Android Auto in Google Maps mit Schwerpunkt auf den Google Assistant. Kurz vor dem Start der Navigation in Maps kommt ein Popup, welches die neue Benutzeroberfläche ankündigt. Grundsätzlich handelt es sich um eine Add-On-Leiste ganz unten im Navigationsfenster.

In der unteren linken Ecke befindet sich eine Verknüpfung für den Assistenten. Unten rechts wird eine neue Verknüpfung für Apps angezeigt. Die Musiksteuerung ist ebenfalls integriert und auf das absolut Notwendigste reduziert. Der Titel des aktuellen Podcasts oder Songs wird angezeigt, und es gibt ein Icon, um zum nächsten Titel zu springen. Zurück zum letzten Titel oder zum Anfang des laufenden kommt man in der App nicht, was wohl die Ablenkung verringern soll.

Der neue Modus wird standardmäßig angezeigt, sobald man mit der Navigation beginnt. Außerdem wird automatisch der „Nicht stören“-Modus aktiviert. Wie bei Android Auto kann man weiterhin Nachrichten von Apps empfangen und per Sprache beantworten. Ankommende Anrufe nehmen nicht mehr den gesamten Bildschirm ein, sodass man die Karte und die Navigationsanweisungen weiter im Auge behalten kann.

Die Maps-Updates mit dem neuen Fahrmodus scheinen schon einen großen Teil der Android-Nutzer von Google Maps in den USA erreicht zu haben. Der Driving Mode ist auch interessant für Fahrer älterer Autos, die überlegen, Android Auto nachzurüsten. Die Kosten kann man sich möglicherweise sparen beziehungsweise durch einen einfachen Handyhalter ersetzen.

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