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HTC Touch HD Test: Der iPhone-Killer?
Montag Jun 26

HTC Touch HD Test: Der iPhone-Killer?

(33 Bewertungen)
Ein Test des HTC Touch HD ist etwas Besonderes. Das Smartphone mit Touchscreen scheint als erstes GerÀt das Zeug zu haben, in ernsthafte Konkurrenz zum iPhone zu treten. Beim Display hat das HTC den Wettstreit bereits gewonnen: Nicht weniger als 3,8 Zoll misst der Touchscreen in der Diagonalen. Wie es um die sonstigen Leistungen des Touch HD bestellt ist, klÀrt unser Test.
ZunĂ€chst ist zu sagen: Das HTC Touch HD macht Spaß. Egal, was man vorhat, ĂŒberall trifft man auf clevere Detaillösungen und schicke OberflĂ€chen. Da das Touch HD nur noch vier Tasten (anrufen, auflegen, zurĂŒck, home) auf der Vorderseite hat und ansonsten komplett per Touchscreen gesteuert wird, wird man zudem permanent mit dem brillanten Display konfrontiert, welches volle 800 x 480 Pixel auflöst (Wide-VGA). Die Schriften sahen im Test klasse und wie gezeichnet aus. Außerdem liegt hier einer der grĂ¶ĂŸten Vorteile gegenĂŒber dem HTC Touch Pro: Zwar ist die Auflösung etwas höher, die Diagonale ist jedoch einen ganzen Zoll gewachsen, sodass die Darstellung auf dem Touch HD effektiv deutlich grĂ¶ĂŸer ausfĂ€llt. So kann man auch in den Tiefen der Windows Mobile-MenĂŒs getrost den Stylus in seiner magnetischen Halterung lassen und sich auf seine Finger verlassen. Einzig eine Sache hĂ€tte HTC besser lösen können bei der Bedienung: Schaltet man ins Querformat und surft im Internet, erlaubt der vorinstallierte Opera Mini die Eingabe von URLs ĂŒber eine virtuelle Tastatur in der vollen Display-Breite. Nutzt man hingegen die Notizfunktion oder die Office-Anwendungen (Word, Excel, Powerpoint), lĂ€sst sich das Display nicht drehen und man ist auf ein schmaleres virtuelles Keyboard angewiesen, auf dem es sich ein bisschen schlechter zielgenau tippen lĂ€sst. Hier sollte HTC auf jeden Fall nochmal mit einem Update nachbessern.

Damit kommen wir zu den Office-Funktionen – es ist alles an Bord, was zum mobilen BĂŒro nötig ist. Office-Dateien lassen sich sowohl ansehen als auch bearbeiten, was in Anbetracht des riesigen Displays eine wahre Freude ist. Auch große Excel-Tabellen lassen sich schnell ĂŒberblicken. Einzig der Internet Explorer Mobile beschĂ€mt die Microsoft-Familie, zum einen ist jedoch der exzellente Opera Mini 9.5 bereits an Bord und zum anderen steht Microsoft kurz vor einem Update des Internet Explorer Mobile, mit dem vieles deutlich besser werden soll. Das verschicken der Daten ĂŒbernehmen alle gĂ€ngigen Funkstandards wie Bluetooth, WLAN und HSDPA. Beim Touch HD ist jedoch auch HSUPA integriert, welches mit 2 Mbit Daten verschickt. Bei all der Funktionsvielfalt ist wie immer der Akku stark gefĂ€hrdet, mit einem FĂŒllstand von 1.350 mAh ist dieser zwar ordentlich, aber nicht spektakulĂ€r bestĂŒckt. Angenehmerweise hat HTC sich jedoch neue Chips von Qualcomm liefern lassen, die speziell auf den Einsatz in UMTS-Netzen optimiert sind. So hĂ€lt der Akku im UMTS-Betrieb lĂ€nger als im GSM-Netz – bislang war es im Allgemeinen immer andersherum. Bis zu 450 Stunden Standby sollen möglich sein.

Im Multimedia-Bereich kommt dem Touch HD wiederum sein Display zugute – auf 3,8 Zoll lĂ€sst es sich derzeit nirgends besser Videos gucken, Spiele per TrĂ€gheitssensor spielen oder Kartenmaterial betrachten als auf irgendeinem anderen Smartphone. Zwar zeigt sich der Windows Media Player Mobile von seiner schlechtesten Seite und verweigert außer bei Windows Media-Dateien quasi das Abspielen sĂ€mtlichen Materials, per CorePlayer lĂ€sst sich hier jedoch schnelle Abhilfe schaffen und das Touch HD wird zur HighEnd-Entertainment-Zentrale. Selbst zu zweit lĂ€sst sich bequem Video- und Fotomaterial betrachten, ohne steife HĂ€lse zu riskieren. Apropos Fotomaterial: Eine Kamera ist ebenfalls an Bord, diese offenbarte im Test jedoch die grĂ¶ĂŸte SchwĂ€che des HTC-Smartphones: Zwar liegt die Auflösung bei respektablen 5 Megapixeln und Autofokus ist ebenfalls vorhanden, die BildqualitĂ€t kann jedoch nur als schwach bezeichnet werden. Schwache Farben, schwache SchĂ€rfe, schwacher Blitz: letzerer ist nicht vorhanden, bei wenig Licht kann der Einsatz der Kamera daher getrost vergessen werden. Dass man hier derart patzt, ist in Anbetracht des hohen Kaufpreises von derzeit rund 570 Euro Ă€ußerst Ă€rgerlich, selbst wenn man kein Foto-Enthusiast ist. Da hilft auch der selektive Autofokus nicht mehr: Per Fingertipp auf den Touchscreen kann an jeder beliebigen Stelle scharf gestellt werden, was im Test auch ĂŒberaus gut klappte.

Insgesamt verdient sich das HTC Touch HD dennoch absolute Bestnoten. Die Ausstattung ist mehr als komplett, die Akkuleistung der Konkurrenz ĂŒberlegen und das Display ein Traum. Einzig die Arbeitsgeschwindigkeit erfordert immer mal wieder ein wenig Geduld, was in erster Linie an Windows Mobile liegt und alles in allem zu verschmerzen ist. Wer die UnzulĂ€nglichkeiten der Kamera ertrĂ€gt, bekommt eine HighEnd-Maschine, welche mit vollstĂ€ndigen Funktionen und hohem Nutzwert glĂ€nzt.
 
 
 

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