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Samsung SGH-i900 Omnia Test: Theorie und Praxis
Mittwoch Okt 18

Samsung SGH-i900 Omnia Test: Theorie und Praxis

(21 Bewertungen)
Auch Samsung spielt mit dem SGH-i900 Omnia in der Liga der Touchscreen-Smartphones weit vorne mit. Nach eher halbherzigen Versuchen in Form des SGH-i480 und SGH-i490 brachte erst das SGH-i900 Omnia das Zeug mit, es wirklich nach ganz oben in den Bestenlisten zu schaffen. Die Ausstattung jedenfalls spricht für das Omnia. Wie gut sich das SGH-i900 in Praxis schlägt, verrät unser Test.
Bereits beim Auspacken macht Samsung deutlich, dass man es mit dem Angriff auf die Smartphone-Spitze ernst meint: Datenkabel und Headset gehören mittlerweile zum Standard, dazu gesellen sich ein per Schlaufe am Omnia verankerbarer Stylus (es fehlt allerdings auch ein Einschub am Gerät), der sich zusammenschieben lässt, verschiedene Plastikaufsätze für das Headset, die für optimalen Halt sorgen, sowie eine MicroSD-Karte mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz, damit die ebenfalls beiliegende Vollversion von Route 66 mit Daten versorgt ist – soweit macht Samsung schon mal keiner etwas vor, hier hat die Konkurrenz das Nachsehen.
Die Verarbeitung ist selbst für Samsung-Verhältnisse gut. Das Gehäuse ist nahezu glatt und wirkt wie aus einem Guss. Einzig zwei kleine Punkte sind zu bemängeln: Vorn findet sich ein kleiner Spalt zwischen den Tasten und dem Display, der sich schnell mit Schmutz füllt, hinten hat Samsung zu einer auch schon vom HTC Touch Pro bekannten Lösung gegriffen und für die Kameralinse einfach ein Loch in den Akkudeckel gebohrt. Bei einer UVP von 649 Euro sollte eigentlich mehr drin sein.

Kern des Gerätes ist selbstverständlich der 3,2 Zoll große Touchscreen. Damit liegt das Omnia genau zwischen dem HTC Touch Pro (2,8) und dem iPhone (3,2). Die Auflösung beträgt magere 240 x 400 Pixel, das kann die Konkurrenz deutlich besser – unter VGA mit 640 x 480 läuft hier kein Touchscreen. Einen wirklichen Vorteil erfährt man jedoch bei der Texteingabe: Beim SGH-i900 kann man die Quertastatur, die bei den HTC-Smartphones nur beim Surfen zum Eingeben der URLs auftaucht, in jeder Anwendung nutzen. Da die Buchstaben so deutlich mehr Platz und Größe haben ergibt sich hier ein echter Vorteil im Gegensatz zu anderen Windows Mobile-Geräten. Ein Feedback auf Tastendrücke ist allerdings nicht einstellbar.
Bei den Multimedia-Funktionen geht Samsung ebenfalls auf Ganze, was sich exemplarisch an der Kamera zeigen lässt: 5 Megapixel, LED-Blitz, Autofokus, Bildstabilisator, Wide Dynamic Range-Funktion, Face Detection, Smile Detection sowie 14 verschiedene Motivprogramme – mehr geht selbst bei den Cybershot-Handys von Sony Ericsson nicht. Bei der Bildqualität hapert es dann leider: Die Test-Bilder waren zwar ordentlich, leichte Unschärfen und verfälschte Farben ließen sich aber nicht leugnen. Videos können mit 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, was wieder ein wenig entschädigt. Für die Wiedergabe ist der Windows Media Player Mobile an Bord, für Musik steht zudem ein extra Player bereit, der auch ID3-Tags und den DRM-Kopierschutz verarbeitet.
Bei den Verbindungsfunktionen ist ebenfalls alles an Bord, was einem modernen Smartphone gut zu Gesicht steht. Weder auf Bluetooth noch auf HSDPA, WLAN oder GPS muss verzichtet werden. Letzteres machte jedoch nicht unbedingt mit guten Leistungen auf sich aufmerksam: Mehr als zehn Minuten vergingen im Test, bis das Omnia wusste, wo es sich befindet. Zwar konnte die Assisted GPS-Funktion (Vorbestimmung des Standortes anhand von Daten aus dem Mobilfunknetz) diese Spanne deutlich verkürzen, für die Qualität des GPS-Chipsatzes spricht das trotzdem nicht. Ähnlich schlecht war es um das WLAN-Modul bestellt: Sowohl der Empfang als auch der Versand von Daten ging im Test quälend langsam vonstatten. Teilweise konnte das Omnia Hotspots auch gar nicht entdecken. Hier hilft hoffentlich früher oder später ein Firmware-Update.
Bleibt noch die Bedienung: Auch beim SGH-i900 Omnia stellt sich, wie bei allen (Windows Mobile-) Smartphones, die Frage nach der Arbeitsgeschwindigkeit. Und hier liegt eine der größten Schwächen des Omnia: Samsung baut extra einen respektabel schnellen Prozessor mit 624 MHz ein, patzt dann aber beim RAM-Speicher mit peinlichen 96 MB, die anscheinend das gesamte System ausbremsen. Zum Vergleich: Das HTC Touch HD hat mit 528 MHz einen langsameren Prozessor-Takt, lief im Test dank 288 MB RAM aber deutlich schneller. So wartet man beim Omnia schon mal mehrere Sekunden, bis sich das Hauptmenü öffnet. Dazu kommt noch das von Samsung auf Windows Mobile aufgesetzte TouchWiz, eine Bedienoberfläche, die sich über diverse Widgets zwar gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt, die Systemressourcen aber noch näher an die engen Grenzen heranführt. Zudem ist wie bei TouchFlo 3D bei HTC auch hier nur eine Oberfläche für die wichtigsten Funktionen vorhanden, sobald man tiefer in die Systemeinstellungen geht, trifft man schnell auf die Windows Mobile-Menüs.
Fazit: Das Samsung SGH-i900 ist ein vollständig ausgestattetes Windows Mobile-Smartphone, und zudem zurzeit eines der günstigsten Geräte in der Smartphone-Oberklasse zu bekommen ist. Leider leistet sich Samsung schwere Patzer bei der Arbeitsgeschwindigkeit sowie bei den Verbindungsfunktionen per WLAN und GPS. Wer damit leben kann oder auf ein Firmware-Update setzt, ist mit dem Omnia trotzdem gut bedient.
 

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