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T-Mobile G1 Test: Mit dem Google Handy ins mobile Internet?
Donnerstag Jun 29

T-Mobile G1 Test: Mit dem Google Handy ins mobile Internet?

(5 Bewertungen)
Das Google-Handy T-Mobile G1 hatte im Vorfeld dieses Tests einiges an Aufmerksamkeit auf sich gezogen.  Nicht nur, dass erstmals Googles neues Betriebssystem Android auf einem Smartphone zum Einsatz kommt, auch das von HTC gefertigte G1 lässt mit Volltastatur, Touchscreen und Trackball einiges erwarten.  Kann das im Vergleich zu Konkurrenten wie Apples iPhone oder HTCs Touch HD stehende G1 endgültig den Weg frei machen zu mobilem Internet für alle?
 
Sieht man sich nur die Eckdaten an, könnte man durchaus zu dieser Einschätzung kommen. Ein 3,2 Zoll großer Touchscreen, der bisher nur von Samsung-Modellen bekannte Trackball und die ausklappbare Volltastatur versprechen genau den Bedienungskomfort, der für ein vernünftiges mobiles Interneterlebnis nötig ist. Doch beim eigentlich tollen Display kommt bereits die erste Einschränkung: Die Auflösung beträgt lediglich 320 x 480 Pixel – deutlich weniger im Vergleich zum iPhone, vom HTC Touch HD mit seinen 800 x 480 Pixeln ganz zu schweigen. Zudem bedarf es für Dienste wie den E-Mail-Client, die Kalender- und Kontaktdatenbank zunächst eines Google Mail-Accounts. Einmal eingeloggt synchronisiert sich das G1 gern mit den entsprechenden Google Applikationen. Eine Synchronisationsmöglichkeit für Outlook oder Exchange- und Blackberry-Server fehlt jedoch, womit das G1 einen großen Teil der Business-Kundschaft verlieren dürfte. Ob des offenen Charakters von Android sollte dies allerdings nur eine Frage der Zeit bleiben.

Mehr Spaß machte die Bedienung eben dieses Betriebssystem Android. Die Reaktionsgeschwindigkeit konnte sich sehen lassen, wenn sie auch gefühlt etwas unter der des iPhones lag. Zum arbeiten stehen drei virtuelle Desktops zur Verfügung, welche per Wischbewegung mit dem Finger gewechselt und mit beliebigen Verknüpfungen versehen werden können.  Die passenden Programme vertreibt Google über den „Android Market“: Hier kann jeder Programmierer, der die Nutzungsbedingungen akzeptiert, eigene Software verkaufen oder auch gratis zur Verfügung stellen. Zusätzlich können die Nutzer die Programme bewerten und Kommentare hinterlassen.

Die sonstige Ausstattung ist komplett, weder auf WLAN, HSDPA, Assisted GPS noch auf eine 3,1 Megapixel-Kamera muss verzichtet werden. Letztere ist jedoch bei wenig Licht trotz des LED-Blitzes nicht wirklich gut zu gebrauchen. Auch bei Tageslicht hält sich die Bildqualität durchaus in Grenzen, was in erster Linie am fehlenden Autofokus liegt – so kommt kein wirkliches Kamera-Vergnügen auf. Hier treten Parallelen zu anderen HTC-Geräten auf, die in der Vergangenheit auch nicht unbedingt mit hoher Bildqualität auf sich aufmerksam machten. Videos sind wie beim iPhone mit dem Google-Handy nicht möglich. Der Akku fasst 1.150 mAh, die das G1 406 Stunden Bereitschaft halten lassen oder für 402 Minuten Dauergespräch reichen.

Insgesamt hinterließ das Google-Handy T-Mobile G1 einen zwiespältigen Eindruck. Das Surfen im Internet machte wirklich Spaß – es bewegt sich zwar nicht auf Touch HD- oder iPhone-Niveau, ist jedoch immer noch deutlich komfortabler als bei der sonstigen Konkurrenz. Die Verknüpfung mit einem E-Mails, Kontakte und Kalenderdaten umfassenden Google-Account macht ebenfalls Sinn und vereinfacht die Selbstorganisation ungemein – es sei denn, man nutzt halt keine Google-Konten. Die Schwächen der Kamera sind angesichts des relativ günstigen Preises zu verschmerzen, auch wenn der fehlende Autofokus lediglich als unzeitgemäß bezeichnet werden kann. Insofern sollten sich Interessenten genau die Vor- und Nachteile ansehen – wer lediglich die Vorteile sucht, ist mit diesem Smartphone trotz aller Nachteile sehr gut beraten.
 

Kommentare 

 
0 #1 Elvis 2009-03-10 00:08
Also mir ist das G1 schlichtweg zu klobig, da kann Googles Android noch so toll sein.