Donnerstag Nov 20

Definition: Was ist HSDPA, was ist HSUPA?

HSDPA und HSUPA sind Technologien, die einen schnellen, drahtlosen Internetzugang per Funk ermöglichen. Endgeräte, die HSDPA und HSUPA nutzen, sind vor allem Handys, Smartphones und Laptops. Letztere können durch PCMCIA-Karten um die Funktechniken erweitert werden.
HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access, während HSUPA ausgeschrieben High Speed Uplink Packet Access bedeutet. Es handelt sich also zum einen um den Download und zum anderen um den Upload von Daten eines Smartphones zu einer Basisstation, welche diese Daten wiederum zum nächsten Internet-Server weiterleitet. Der Ausbau der HSDPA/HSUPA-Netze ist zurzeit in vollem Gange und baut auf den bereits bestehenden UMTS-Netzen (auch 3G genannt) auf, dessen schnellere Weiterentwicklung HSDPA/HSUPA sind. Die möglichen Übertragungsgeschwindigkeiten liegen im Moment zwischen 3,6 Mbit/s und 7,2 Mbit/s (HSDPA Phase II) für den Downlink. Für die Zukunft sind noch deutlich höhere Geschwindigkeiten geplant. Der Ausbau wurde zunächst vor allem von T-Mobile und Vodafone vorangetrieben, doch mittlerweile bieten auch O2 und E-Plus HSDPA in einigen Regionen an.

Ein Faktor bei den Geschwindigkeiten ist nach wie vor die Übertragungsqualität. Je weiter sich ein Teilnehmer von der Basisstation entfernt und je mehr Störfrequenzen korrigiert werden müssen, desto weiter sinkt die tatsächlich nutzbare Übertragungsrate. Mit zunehmendem Netzausbau soll jedoch mittelfristig selbst in ländlichen Regionen eine hohe Rate erreicht werden, um so auch große Datenmengen in Form von Filmen oder Spielen für jedermann nutzbar zu machen. In unserem Tarifbereich gibt es eine Übersicht über Kosten und Nutzen aktueller Datentarife.